23 March 2026, 08:29

PETA fordert radikales Jagdverbot – und löst hitzige Debatte aus

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Flagge im Hintergrund und dem Text "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden" unten.

PETA fordert radikales Jagdverbot – und löst hitzige Debatte aus

Die Tierrechtsorganisation PETA hat erneut einen vollständigen Verbot von Freizeitjagd und Angeln in Deutschland gefordert. Die Organisation argumentiert, dass beide Aktivitäten jedes Jahr unnötiges Leid über Millionen von Tieren bringen. Derzeit zirkulieren mehrere Petitionen, die verschärfte Auflagen für Jäger und Angler in ganz Deutschland fordern.

Laut PETA ist die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar. Wie Sprecher Peter Höffken erklärt, werde durch die Praxis das soziale Gefüge von Tieren gestört – in manchen Fällen führe sie sogar zu höheren Fortpflanzungsraten bei den betroffenen Arten. Jährlich töten deutsche Freizeitjäger über fünf Millionen Wildtiere, darunter rund 200.000 Hauskatzen.

Auch Angler stehen in der Kritik, da sie Millionen von Fischen mit Hakenverletzungen, langem Leiden und langsamem Ersticken aussetzen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische schmerzempfindlich sind, sich im Spiegel erkennen können, soziale Bindungen eingehen und Leid erfahren.

Über die Jagd und das Angeln hinaus fordern Aktivisten weitere Einschränkungen: Petitionen verlangen ein Verbot von Trophäenfotos im Internet, ein Ende von Treibjagden sowie besseren Schutz für Kinder, die mit Jagdgewalt konfrontiert werden. Eine weitere Kampagne ruft zum Boykott Schweizer Kantone auf, in denen Wölfe gejagt werden. PETA warnt, dass alle, denen Tierschutz am Herzen liegt, Veranstaltungen im Zusammenhang mit Jagd oder Angeln meiden sollten.

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Bisher gibt es in keinem deutschen Bundesland ein generelles Verbot der privaten Freizeitjagd. Zwar unterscheiden sich die Regelungen je nach Bundesland, doch ist die lizenzierte Jagd in allen 16 Regionen weiterhin erlaubt.

Die Debatte über Jagd und Angeln in Deutschland wird immer hitziger, wobei PETA und andere Gruppen strengere Gesetze fordern. Petitionen, die sich gegen spezifische Praktiken wie Trophäenfotos oder Treibjagden richten, spiegeln die wachsende Sorge um den Tierschutz wider. Bis auf Weiteres bleiben Freizeitjagd und Angeln jedoch unter den jeweiligen Landesregelungen gestattet.

Quelle