Regionalplan Ruhr gekippt: Rheinberg feiert Sieg gegen Abgrabungsflächen
Harro PohlRegionalplan Ruhr gekippt: Rheinberg feiert Sieg gegen Abgrabungsflächen
Das Gericht hat den gesamten Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Stadt Rheinberg, der Kreis Wesel und weitere Kommunen hatten sich gegen die geplante Ausweitung von Abgrabungsflächen gewandt. Rheinberg begrüßte das Urteil und verwies auf schwere Belastungen für Anwohner und die Umwelt.
Rheinberg, gemeinsam mit dem Kreis Wesel und benachbarten Gemeinden, hatte gegen die Erweiterungspläne geklagt. Sie argumentierten, dass die Vorhaben Menschen, Natur und Landschaft im Niederrhein-Gebiet schaden würden. Bürgermeister Philipp Richter betonte die bereits bestehenden Belastungen der Stadt durch Kies- und Sandabbau.
Richter hatte eine ausgewogene Planung in der Regionalentwicklung gefordert. Mit dem aktuellen Urteil sieht sich die Stadt in ihrer Position bestätigt. Rheinberg will sich aktiv in die nächsten Schritte der Regionalplanung einbringen.
Die schriftliche Begründung des Urteils steht noch aus. Der Kreis Wesel und die betroffenen Kommunen werden die Entscheidung prüfen und deren Auswirkungen bewerten. Die Stadt wird sich in künftigen Verhandlungen für die Interessen der Anwohner, den Natur- und Landschaftsschutz einsetzen. Rheinberg strebt an, dass diese Belange die kommende Regionalpolitik prägen. Das Urteil markiert einen bedeutenden Schritt in der anhaltenden Debatte um Abgrabungsgebiete.






