24 March 2026, 10:34

Rheinmetall wächst 2025 kräftig – trotz vorübergehender Cashflow-Schwäche und Rekordaufträgen

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen und einem Text darüber, der ein Kriegs Thema suggeriert.

Rheinmetall wächst 2025 kräftig – trotz vorübergehender Cashflow-Schwäche und Rekordaufträgen

Rheinmetall verzeichnet starkes Wachstum im Jahr 2025 – trotz vorübergehender Liquiditätsdelle

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Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das Jahr 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet, obwohl der Cashflow vorübergehend zurückging. Im dritten Quartal stiegen die Umsätze des Unternehmens um 13 Prozent – angetrieben durch die wachsende militärische Nachfrage in ganz Europa. Gleichzeitig erhöhen sowohl Deutschland als auch die USA ihre Verteidigungsbudgets deutlich und schaffen so neue Chancen für Rüstungshersteller.

Laut den Finanzzahlen für 2025 verzeichnete Rheinmetall im dritten Quartal einen Umsatzanstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres kletterten die Erlöse um 19 Prozent, während der bereinigte Gewinn pro Aktie um fast 42 Prozent zulegte. Auch die operative Marge verbesserte sich um 0,7 Punkte auf 12,9 Prozent.

Die Liquiditätslage des Unternehmens bleibt solide: Zum 30. September 2025 verfügte Rheinmetall über 557 Milliarden Euro. Allerdings sank der freie operative Cashflow vorübergehend, bedingt durch höhere Lagerbestände und Verzögerungen bei Lkw-Lieferungen. Dennoch bleibt die langfristige Prognose positiv – gestützt durch die militärische Aufrüstung in Europa.

Deutschland und USA treiben Rüstungsausgaben voran Die deutschen Verteidigungsausgaben sind in den letzten Jahren stark gestiegen. 2025 erreichte das Budget 88,5 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 28 Prozent gegenüber 2023 und 89 Prozent seit 2015. Für 2026 sind 129 Milliarden Dollar vorgesehen, was einem Anstieg von 45 Prozent gegenüber 2025 entspricht. Bis 2030 soll das Budget auf 180 Milliarden Dollar steigen. Auch die USA stocken ihre Militärausgaben auf: Für 2026 sind 999,9 Milliarden Dollar eingeplant, unter Präsident Trump soll das Volumen 2027 auf 1,5 Billionen Dollar anwachsen.

Rheinmetalls Ausrüstung, darunter der Kampfpanzer Panther KF51 mit modernsten Anti-Drohnen-Systemen, hat sich im Ukraine-Krieg bewährt. Das Unternehmen sicherte sich in den vergangenen Monaten neue Aufträge in ganz Europa, darunter Lieferverträge mit Lettland über CV90-Schützenpanzer (2024), mit Rumänien für Lynx KF41-Infanteriefahrzeuge (2024) und mit Litauen für Boxer-Fahrzeuge mit Panzerabwehrfähigkeiten (2025). Diese Verträge erweitern Rheinmetalls wachsenden Auftragsbestand, während NATO-Mitglieder ihre Streitkräfte ausbauen.

Rheinmetall profitiert von europäischer Aufrüstung Die finanzielle Performance und die neuen Aufträge von Rheinmetall spiegeln die beschleunigten Rüstungsinvestitionen in Europa wider. Angesichts der massiv steigenden Militäretats in Deutschland und den USA ist das Unternehmen gut aufgestellt, um von der wachsenden Nachfrage zu profitieren. Bewährte Technologie und starke Liquiditätsreserven festigen zudem seine Marktposition.

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