Rückruf von "PommSo Pommessoße" wegen undeclariertem Sellerie in drei Bundesländern
Cynthia MatthäiRückruf von "PommSo Pommessoße" wegen undeclariertem Sellerie in drei Bundesländern
Eine Charge der Sauce „PommSo Pommessoße“ wurde in drei deutschen Bundesländern wegen nicht deklarierten Selleries zurückgerufen. Der Hersteller, die Erhardt GmbH & Co. KG, gab die Warnung heraus, nachdem entdeckt worden war, dass das Allergen auf dem Etikett fehlte. Verbraucher mit einer Sellerieallergie werden aufgefordert, ihre Einkäufe umgehend zu überprüfen.
Von dem Rückruf betroffen ist die Charge 01 der Sauce, die in einem 200-ml-Schraubglas abgefüllt ist und ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 30.05.2026 aufweist. Das Produkt wurde in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz vertrieben. Personen mit einer Sellerieallergie sollten den Verzehr vermeiden, da die Reaktionen von leichtem Juckreiz und Halsschwellungen bis hin zu lebensbedrohlichem anaphylaktischem Schock reichen können.
Sellerie zählt in Nordeuropa zu den bekannten Allergenen und betrifft etwa vier bis fünf von 1.000 Menschen. Dieser Rückruf folgt auf einen weiteren Vorfall, bei dem kürzlich ein Kekse wegen eines ähnlichen Kennzeichnungsfehlers aus den Regalen genommen wurde.
Das Problem wurde erkannt, nachdem festgestellt wurde, dass die Sauce Sellerie enthielt, dieser jedoch nicht auf der Verpackung angegeben war. Das Unternehmen hat sich bisher nicht dazu geäußert, wie es zu dem Fehler kam oder ob weitere Chargen betroffen sind.
Kunden, die die betroffene Sauce gekauft haben, werden aufgefordert, sie an der Kaufstelle zurückzugeben, um eine Erstattung zu erhalten. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung einer korrekten Allergenkennzeichnung, insbesondere bei häufigen Auslösern wie Sellerie. Erst kürzlich hatte auch Rewe ein Käseprodukt zurückgerufen – ein Zeichen für die verstärkte Kontrolle der Lebensmittelsicherheit in deutschen Supermärkten.






