RWE-Aktie steigt um 37 Prozent – dank Wasserstoffkraftwerk und Energiewende-Plänen
Harro PohlRWE-Aktie steigt um 37 Prozent – dank Wasserstoffkraftwerk und Energiewende-Plänen
Der Aktienkurs von RWE ist seit Januar um mehr als 37 Prozent gestiegen – ein klares Zeichen für das starke Vertrauen der Anleger in die Pläne des Konzerns zur Energiewende. Das Unternehmen treibt nun den Bau eines großen, wasserstofftauglichen Gaskraftwerks in Voerde voran, das 2030 mit einer Leistung von 850 Megawatt ans Netz gehen soll.
Das neue Kraftwerk in Voerde wird mit mindestens 50 Prozent Wasserstoff betrieben und passt damit zu Deutschlands Bestrebungen nach saubereren Energielösungen. Seine Lage an der zentralen Wasserstoff-Pipeline-Infrastruktur des Landes stärkt RWE zudem die Position für künftige staatliche Ausschreibungen und Fördergelder.
Die Strategie von RWE zielt insbesondere auf die sogenannten "Dunkelflauten" ab – Phasen mit geringem Wind- und Solarstromaufkommen –, um während der Energiewende die Netzstabilität zu gewährleisten. Trotz schwächerer Windbedingungen in diesem Jahr hat die US-Bank JPMorgan ihre "Overweight"-Einstufung für das Unternehmen beibehalten und betont damit die stetigen Fortschritte bei der Erreichung der Jahresziele.
Analysten blicken weiterhin optimistisch in die Zukunft von RWE. Die Bernstein Research hat ihre "Outperform"-Empfehlung bestätigt, während Goldman Sachs eine Kaufempfehlung ausgesprochen hat – beides unterstreicht das Vertrauen in die langfristige Ausrichtung des Konzerns. Das Voerder Kraftwerk soll 2030 den Betrieb aufnehmen und damit Deutschlands Energiesicherheit sowie den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur unterstützen. Mit einer starken Aktienperformance und Rückendeckung durch Analysten scheint RWE gut aufgestellt, um von der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Stromerzeugung zu profitieren.






