26 March 2026, 16:36

Sören Link bleibt Duisburg treu und lehnt SPD-Spitzenkandidatur ab

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als elektrisches Stadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Sören Link bleibt Duisburg treu und lehnt SPD-Spitzenkandidatur ab

Sören Link ist mit einer deutlichen Mehrheit als Oberbürgermeister von Duisburg wiedergewählt worden. Er bezeichnete den Sieg als ein klares Mandat, die Stadt weiter zu führen. Allerdings hat er nun eine Kandidatur für ein höheres politisches Amt bei der anstehenden Landtagswahl ausgeschlossen.

In einem Interview mit der Bild bestätigte Link, dass er nicht als Spitzenkandidat der SPD für die nordrhein-westfälische Landtagswahl 2027 antreten werde. Trotz angeblicher Unterstützung durch SPD-Chefin Saskia Esken entschied er sich, sich auf seine Aufgaben in Duisburg zu konzentrieren. Die Partei hatte ihn aufgrund seiner lokalen Popularität und Erfahrung als starken Anwärter gesehen.

Die NRW-SPD plant, ihre Wahlstrategie bis Januar festzuziehen. Zwar liegen keine aktuellen Landestrends vor, doch bundesweite Umfragen zeigen die Partei bei 12 bis 15 Prozent – ein Rückgang gegenüber den 16,4 Prozent von 2025. Die CDU unter dem amtierenden Ministerpräsidenten Hendrik Wüst bleibt bundesweit stabil bei etwa 26 Prozent.

Links Entscheidung hinterlässt der SPD andere qualifizierte Kandidaten für die Spitzenkandidatur. Die für den Frühling 2027 geplante Landtagswahl wird zeigen, ob die SPD die aktuelle Führungsrolle der CDU in NRW herausfordern kann.

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Links Wiederwahl in Duisburg festigt zwar seine lokale Position, doch sein Rückzug aus dem Landeswahlkampf wirft die SPD in ihren Kampagnenplänen zurück. Die Partei muss nun bis Januar einen neuen Spitzenkandidaten benennen, bevor die Strategie finalisiert wird. Das Ergebnis wird die politische Landschaft in NRW vor der Wahl 2027 prägen.

Quelle