Spahn fordert SPD zu Wachstumspakt auf und positioniert sich in der CDU
Adelinde WalterSpahn fordert SPD zu Wachstumspakt auf und positioniert sich in der CDU
Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die SPD aufgefordert, die wirtschaftliche Erholung mit einem „Wachstumspakt“ voranzutreiben. Gleichzeitig nahm er zu inneren Parteikonflikten und seiner eigenen politischen Zukunft Stellung.
Spahn forderte die SPD auf, sich klar zu einer Politik zu bekennen, die das Wirtschaftswachstum ankurbelt. Die Regierung solle alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um einen Aufschwung zu sichern, betonte er.
Zudem verteidigte er Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Kritik aus den eigenen Reihen. Gerüchte, er selbst strebe das Kanzleramt an, wies Spahn zurück. Stattdessen bezeichnete er seine aktuelle Rolle als Fraktionschef der größten Regierungsfraktion als erfüllend.
Der Fraktionsvorsitzende zeigte sich zuversichtlich, die laufenden Streitigkeiten beilegen zu können. Er geht davon aus, dass die Koalition in strittigen Fragen wie dem Infrastrukturgesetz und der Wahlrechtsreform zu Einigungen gelangen wird.
Einen eigenen Anlauf auf die Kanzlerschaft schloss Spahn aus. Seine Prioritäten lägen darin, Merz zu unterstützen und wirtschaftliche Schwerpunkte voranzutreiben. Mit dem Aufruf zu einem Wachstumspakt unterstreicht er seinen Einsatz für eine stärkere Wirtschaftspolitik innerhalb der Koalition.






