23 May 2026, 08:32

SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für marode Schulen in NRW

Weierheide-Integrative Gesamtschule besucht den Landtag in Düsseldorf

SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für marode Schulen in NRW

Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Der Besuch lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Probleme bei der Schulinfrastruktur und der Finanzierung in Nordrhein-Westfalen (NRW).

Zimkeit, der in der Nähe der Schule wohnt, räumte ein, dass die Gesamtschule Weierheide mit räumlichen Engpässen zu kämpfen habe. Er betonte, dass die Bildungspolitik darauf abzielen müsse, allen Schülerinnen und Schülern – unabhängig von der Schulform – gleiche Chancen zu bieten.

Während des Gesprächs kritisierte er Vorurteile gegenüber Gemeinschaftsschulen und lehnte eine Kategorisierung von Schülerinnen und Schülern nach ihrer Schulart ab. Zudem forderte er, dass das Land mehr finanzielle Verantwortung übernehmen solle, statt die Last auf Städte wie Oberhausen abzuwälzen.

Der SPD-Politiker begrüßte die Entscheidung der Bundesregierung, umfangreiche Investitionsmittel für Schulen freizugeben. Er drängte NRW dazu, einen erheblichen Teil dieser Gelder an besonders bedürftige Kommunen zu verteilen – darunter auch Oberhausen. Zimkeit machte deutlich, dass er mit allen demokratischen Parteien zusammenarbeite, Kontakte zur AfD jedoch strikt ablehne, die er als rechtsextreme Partei einstuft.

Der Besuch Zimkeits im Landtag rückte die Themen Schulfinanzierung und Infrastrukturprobleme in den Fokus. Seine Forderungen nach stärkerer Landesunterstützung zielen darauf ab, Ungleichheiten abzubauen und die Bedingungen für Schülerinnen und Schüler in ganz NRW zu verbessern.

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