13 March 2026, 17:05

Staatsoper Berlin präsentiert glanzvolle Spielzeit 2026/27 mit sechs Uraufführungen

Ein großer Saal voller Musikinstrumente, Stühle und Ständer mit Papieren, mit stehenden und sitzenden Menschen und einer von Lampen beleuchteten Decke, darstellend den Großen Saal der Berliner Philharmonie.

Was die Staatsoper für die nächste Saison geplant hat - Staatsoper Berlin präsentiert glanzvolle Spielzeit 2026/27 mit sechs Uraufführungen

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat ihre Spielzeit 2026/27 vorgestellt – mit sechs Neuproduktionen

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden hat ihr Programm für die Spielzeit 2026/27 bekannt gegeben, das sechs neue Produktionen umfasst. Den Auftakt bildet Ende September Gaspare Spontinis La Vestale, eine seltene Wiederbelebung des Werks von 1807. Generalmusikdirektor Christian Thielemann geht damit in seine dritte Saison an der Spitze des renommierten Hauses.

Das kommende Programm umfasst zudem bedeutende Opernproduktionen und ein besonderes sinfonisches Konzert zum Gedenken an ein historisches Jubiläum.

Die Spielzeit beginnt mit La Vestale, einer großen Oper, die zuletzt 2019 an der Staatsoper zu sehen war. Mit dieser Produktion setzt das Haus seine Tradition fort, weniger bekannte Werke neben den Klassikern wiederaufzuführen. Im November kehrt das Festival Barocktage zurück – diesmal mit Francesco Cavallis La Calisto (1651), einem Meisterwerk, das Mythos und Musik vereint.

Es folgt Engelbert Humperdincks Königskinder (1910) unter der Leitung von Thielemann persönlich. Außerdem steht Giacomo Puccinis Manon Lescaut (1893), ein Evergreen des Opernrepertoires, auf dem Spielplan. Zum 200. Todestag Ludwig van Beethovens wird die Orchester seine Neunte Sinfonie aufführen.

Abseits der Bühne lud Thielemann den Schauspieler Timothée Chalamet nach dessen öffentlichen Äußerungen über die Oper, die in Klassik-Kreisen für Diskussionen sorgten, persönlich zu einer Vorstellung von Wagners Tristan ein. Gleichzeitig betonte Intendantin Elisabeth Sobotka die Kraft der Oper, das Publikum tief zu berühren, und unterstrich damit die emotionale Wirkung dieser Kunstform in der heutigen Zeit.

Die Spielzeit 2026/27 der Staatsoper verbindet historische Wiederentdeckungen mit geliebten Klassikern. Von Spontinis La Vestale bis zu Beethovens Neunter spiegelt das Programm sowohl Tradition als auch Innovation wider. Die Aufführungen stehen unter der fortgesetzten künstlerischen Leitung Thielemanns, der damit sein drittes Jahr als Generalmusikdirektor begangen wird.

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