24 March 2026, 22:36

Stadtmuseum Duisburg feiert 35 Jahre Kultur am Innenhafen mit Jubiläumsprogramm

Außenansicht des Deutschen Museums in Berlin: großes Glasgebäude mit Säulen, Namensschild, Informationsschild und umgebende Strukturen, Bäume und Himmel.

Stadtmuseum Duisburg feiert 35 Jahre Kultur am Innenhafen mit Jubiläumsprogramm

Stadtmuseum Duisburg feiert am 22. März 2026 sein 35-jähriges Jubiläum

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Das Stadtmuseum Duisburg begeht am 22. März 2026 seinen 35. Geburtstag. Im Rahmen der Feierlichkeiten findet eine Sonderveranstaltung unter der Leitung von Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer statt, bei der sie gemeinsam mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling über die Geschichte der Einrichtung spricht. Der Eintritt zur Veranstaltung ist im regulären Museumsticket enthalten.

Eröffnet wurde das Museum am 22. März 1991 in einer umgebauten Industriebrache am Duisburger Innenhafen. Innerhalb von nur zweieinhalb Jahren entstand aus einem leerstehenden Gebäude ein lebendiger Kulturort. Über 2.500 Besucher strömten am Eröffnungswochenende in die modernen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Bildungsräume.

Als erstes Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) erhielt das Museum später einen Erweiterungsbau. Der damalige Oberbürgermeister Josef Krings betonte seine Bedeutung für die Identität Duisburgs als Hafenstadt, während Wolfgang Clement – später Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen – den Leitgedanken einer "Kultur für alle" lobte.

Heute wächst das Museum weiter: Im September 2026 beginnt der Bau eines zentralen Depots für Konservierung, Restaurierung und Forschung, das ab Ende 2028 15 Mitarbeiter beschäftigen wird. Aktuelle Ausstellungen wie "Nester, Kobel, Höhlen – Raus aus dem Winterschlaf" und "Cash! – Eine Geschichte des Geldes" spiegeln die dynamische Entwicklung wider.

Die Jubiläumsveranstaltung startet am 22. März um 12 Uhr; der Eintritt ist im regulären Ticketpreis inbegriffen (4,50 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder und Ermäßigte). Vom umgebauten Mühlengebäude zum bedeutenden Kulturstandort bleibt das Museum seinem Anspruch an Zugänglichkeit und Innovation treu.

Quelle