Wie Katzen Mode, Politik und Kultur seit Jahrhunderten prägen
Katze haben seit jeher Mode, Kunst und sogar die Politik geprägt. Von Luxushaustieren bis hin zu arbeitenden Samtpfoten reicht ihr Einfluss durch die Geschichte. Eine jüngste Hommage bei der Met Gala unterstrich erneut ihre kulturelle Bedeutung.
Bei der Met Gala 2023 ehrte Doja Cat Choupette, die geliebte Birma-Katze des verstorbenen Karl Lagerfeld. Sie trug ein Outfit von Oscar de la Renta, inspiriert von der eleganten Anmut der Samtpfote. Lagerfeld selbst hatte Choupette bekanntlich vergöttert – mit Designermenüs und Privatjets verwöhnte er sie.
Schon Jahrzehnte zuvor hielt die Hollywood-Schauspielerin Tippi Hedren wilde Katzen als Haustiere, darunter den Sibirischen Tiger Gregory. In den 1960er-Jahren spazierten einige Frauen in London gar mit Geparden an der Leine – für sie waren Großkatzen das ultimative Stilstatement.
Unterdessen beherbergt das Pariser Luxushotel Le Bristol seit Langem eigene felinen Bewohner. Der Birma-Kater Socrate hat den Posten von seinem Vater Fa-raon übernommen, der nach elf Jahren in den Ruhestand ging. Die Tradition der eleganten Hotelkatzen lebt weiter.
In der Politik hat Larry, der Hauskater der britischen Regierung, bereits sechs Premierminister überdauert. Als „Chief Mouser“ des Cabinet Office streift er seit 15 Jahren durch die Downing Street und ist längst eine Institution in Westminster.
Sogar bei prominenten Events hinterließen Katzen ihre Spuren: Die ehemalige Model und spätere EU-Abgeordnete Elena Koudoura sorgte einst mit einem katzeninspirierten Auftritt für Furore – ein Beweis für ihre zeitlose Faszination.
Von der Haute Couture bis in Regierungsbüros bleiben Katzen Symbole für Stil und Präsenz. Ob als Musen, Arbeitskollegen oder Gefährten – sie stehen weiterhin im Rampenlicht. Die Verbindung zwischen Mensch und Samtpfote zeigt keine Anzeichen von Schwäche.






