25 May 2026, 00:36

Wohnungsnot in NRW: Tausende Studierende ohne Dach über dem Kopf

Mangel an Wohnraum bei NRW-Studierenden bleibt bestehen

Wohnungsnot in NRW: Tausende Studierende ohne Dach über dem Kopf

Tausende Studierende in Nordrhein-Westfalen (NRW) kämpfen darum, vor Beginn des Wintersemesters eine Wohnung zu finden. Während die Wartelisten für Studentenwohnheime immer länger werden, müssen viele mit monatelangen Verzögerungen rechnen oder auf teurere private Mietwohnungen ausweichen.

Besonders dramatisch ist die Situation in Aachen und Jülich, wo rund 11.000 Studierende auf einen Platz in einem Wohnheim warten. In Siegen hoffen etwa 700 Studierende noch auf eine Zusage, und in Bielefeld kann sich die Wartezeit auf bis zu vier Semester erstrecken. In Köln, Münster und Bonn warten jeweils zwischen 2.500 und 3.000 Studierende auf eine Unterkunft.

Die Studierendenwerke in NRW sind sich einig: Der Wohnungsbau kommt mit der Nachfrage nicht mit. Studentenwohnheime bieten zwar deutlich günstigere Mieten – in Bielefeld beginnen die Preise bei etwas über 200 Euro, während in Köln im Schnitt 340 Euro fällig werden – doch freie Plätze sind rar. Einige Städte setzen auf kreative Lösungen, etwa die Umwandlung eines alten Parkdecks in Bonn-Auerberg in Studentenwohnraum.

Trotz solcher Initiativen klappt die Schere zwischen Angebot und Nachfrage weiter auseinander. Viele Studierende wissen nicht, wo sie zu Semesterbeginn unterkommen sollen.

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Die Wohnungsnot für Studierende in NRW zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Mit voll belegten Wohnheimen und steigenden Mieten auf dem privaten Markt könnten Tausende gezwungen sein, ihr Studium zu unterbrechen oder weite Pendelstrecken in Kauf zu nehmen. Die Verantwortlichen räumen ein, dass dringend mehr gebaut werden muss, um die Lücke zu schließen.

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