Alter Flughafen Tegel wird zum inklusiven Party-Hotspot für alle
Ein neues Kulturprojekt verwandelt den alten Flughafen Tegel in einen lebendigen Partyort. Das Kollektiv Turbulence, das sich auf Inklusivität konzentriert, hat die ehemalige TXL-Kantine in einen Veranstaltungsort für zugängliche und diskriminierungsfreie Events umgestaltet. Ihr erstes Treffen, LIFTOFF, fand am 30. September 2022 statt und markierte den Beginn eines neuen Kapitels für den Standort.
Der Flughafen Tegel (TXL) schloss im November 2020 seine Türen, doch der Ort entwickelt sich nun zu einem nachhaltigen Innovationszentrum. Die Alte Frachtkantine, einst die Kantine des Flughafens, ist heute die Heimat von Turbulence – einem Kollektiv, das sich für eine inklusive Partyszene einsetzt.
Die Gruppe setzt strenge Buchungsrichtlinien durch und lädt ausschließlich Künstler:innen ein, die keine diskriminierende Vergangenheit haben. Um Barrierefreiheit weiter zu fördern, arbeitet Turbulence mit der Initiative Barrierefrei Feiern zusammen, die für hindernisfreien Zugang und individuelle Unterstützung für Gäste mit Behinderungen sorgt. Während der Veranstaltungen steht zudem ein Awareness-Team vor Ort bereit, um Anliegen zu Barrierefreiheit oder Diskriminierung aufzugreifen.
Künftige Events von Turbulence bleiben kostenlos, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 700 Personen begrenzt. Aktuelle Infos zu anstehenden Treffen werden über ihren Instagram-Kanal geteilt. Der Standort am Flughafen Tegel fügt sich in die größeren Pläne ein, den ehemaligen Flughafen als kulturellen und gemeinschaftlichen Raum neu zu denken.
Die Arbeit von Turbulence dient als Vorbild für barrierefreies Nachtleben in Berlin. In der umgenutzten Kantine finden nun Veranstaltungen statt, die für alle Gäste konzipiert sind – mit freiem Eintritt und gezielter Unterstützung. Während die TXL-Fläche ihre Verwandlung fortsetzt, sorgt das Engagement des Kollektivs dafür, dass der Ort auch in den kommenden Jahren offen und inklusiv bleibt.






