18 April 2026, 08:33

Fotograf:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Fotograf:innen verkaufen Postkarten für Solidarität mit dem Iran

Eine Gruppe von 22 Fotograf:innen unter der Leitung des in Berlin ansässigen Lenny Rothenberg hat die Initiative "Postkarten für den Iran" ins Leben gerufen. Das Projekt zielt darauf ab, durch den Verkauf limitierter Postkarten-Editionen mit ihren Werken Geld und Aufmerksamkeit für die Menschen im Iran zu sammeln.

Rothenberg suchte nach einer Möglichkeit, die Iraner:innen über reine finanzielle Hilfe hinaus zu unterstützen. Für ihn sind Sichtbarkeit, das Erzählen ihrer Geschichten und öffentliche Aufmerksamkeit genauso entscheidend. Gemeinsam mit 21 weiteren Fotograf:innen schuf er ein Set aus 44 Postkarten, das für 22 Euro angeboten wird – der gesamte Erlös kommt Bedürftigen zugute.

Das Team hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Wochen mindestens 200 dieser Sets zu verkaufen. Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder bei den richtigen Empfänger:innen ankommen. Chiara Baluch, eine der beteiligten Fotografinnen, beschreibt das Projekt als sinnvolle Möglichkeit, durch Kunst einen Beitrag zu leisten.

Baluch betont zudem, dass selbst kleine Initiativen wie diese einen echten Unterschied machen können. Die Kampagne verbindet künstlerischen Ausdruck mit direkter Unterstützung und bietet Käufer:innen eine greifbare Möglichkeit, sich mit der Sache auseinanderzusetzen.

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Die Initiative "Postkarten für den Iran" gibt Menschen die Chance, die Iraner:innen zu unterstützen und dabei originale Fotokunst zu erwerben. Mit einem klaren Verkaufsziel und der Partnerschaft mit Amnesty International will das Projekt künstlerisches Engagement in praktische Hilfe umwandeln. Die beteiligten Fotograf:innen hoffen, dass ihre Arbeit nicht nur Geld, sondern auch mehr Aufmerksamkeit für die Lage im Iran bringt.

Quelle