Bergisch Gladbach führt mit Rekord-Müllgebühren die Negativstatistik an
Harro PohlBergisch Gladbach führt mit Rekord-Müllgebühren die Negativstatistik an
Bergisch Gladbach hat nun die höchsten Müllgebühren Deutschlands unter den 100 größten Städten. Die Einwohner zahlen fast das Dreifache im Vergleich zur günstigsten Kommune. Der starke Anstieg hat scharfe Kritik lokaler Verbände ausgelöst.
Zum 1. Januar 2026 hat Bergisch Gladbach die Abfallgebühren erneut erhöht. Seitdem äußert der Haus- und Grundbesitzerverein Rhein-Berg e.V. seine Unzufriedenheit über die hohen Kosten. Die Organisation wertet die Gebühren als Warnsignal an Politik und Verwaltung.
Gefordert wird eine gründliche Überprüfung der Kostenstrukturen. Der Verband verlangt von der Stadt, Einsparpotenziale aufzudecken und die Belastung für die Gebührenzahler zu verringern. Nun werden konkrete Vorschläge seitens der Kommunalverwaltung erwartet.
Zudem pocht die Vereinigung darauf, dass Bergisch Gladbach seinen Ruf als Stadt mit den teuersten Müllgebühren des Landes verliert. Der Stadtrat und die Verwaltung werden aufgefordert, endlich zu handeln und die finanzielle Belastung der Bürger zu senken.
Die jüngste Gebührenerhöhung hat breite Besorgnis ausgelöst. Der Verband besteht auf eine umfassende Analyse und spürbare Kostensenkungen. Ohne Kurskorrektur bleibt die Stadt weiterhin für ihre außergewöhnlich hohen Abfallentsorgungsgebühren bekannt.






