30 June 2026, 22:25

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Braunkohleflächen im Rheinland

RWE errichtet Photovoltaik-Kraftwerke mit 86,5 Megawatt entlang der Autobahn durch die Rheinregion

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Braunkohleflächen im Rheinland

RWE plant Bau mehrerer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier

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Der Energiekonzern RWE hat Pläne für den Bau mehrerer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier vorgestellt. Die Anlagen sollen eine kombinierte Leistung von 86,5 Megawatt erreichen und auf rekultivierten Flächen in der Nähe des ehemaligen Tagebaus Garzweiler entstehen.

Die neuen Solaranlagen werden östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen errichtet. Der Standort wurde aufgrund der Nähe zur bestehenden Netzinfrastruktur des Tagebaus Garzweiler ausgewählt. Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, bestätigte, dass die Anlagen die vorhandenen Anschlusskapazitäten der Grube nutzen werden, um die Entwicklung zu beschleunigen.

RWE strebt an, die Solarparks noch bis Ende des Jahres in Betrieb zu nehmen. Das Unternehmen betreibt in der Region bereits sieben Solarfarmen, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Zudem wird in einer Demonstrationsanlage vor Ort Agri-Photovoltaik erprobt – ein System, das Landwirtschaft und Solarstromerzeugung kombiniert.

Katja Wünschel, CEO von RWE Renewables Europe & Australia, wies darauf hin, dass Projekte in der Nähe von Autobahnen oft schneller Genehmigungen erhalten und auf weniger öffentlichen Widerstand stoßen. Langfristig plant das Unternehmen, im Rheinischen Revier mindestens 500 Megawatt neue Solar- und Windkraftkapazitäten aufzubauen.

Die Solarparks erweitern das Portfolio erneuerbarer Energien von RWE in der Region und sind ein weiterer Schritt zur Umnutzung ehemaliger Bergbauflächen für saubere Energie. Ein aktuelles Gerichtsurteil klärte kürzlich, dass Netzbetreiber Kunden nicht über den vollen Einspeisebonus für Solarstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2023 informieren müssen.

Quelle