02 April 2026, 18:34

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuem Team und mehr Einfluss in die Zukunft

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuem Team und mehr Einfluss in die Zukunft

Beirat für Inklusion in Bergisch Gladbach mit neuem Führungsteam und erweiterter Struktur

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat tiefgreifende Veränderungen in Führung und Aufbau durchlaufen. Statt bisher neun Mitgliedern umfasst das Gremium nun 13 Vertreter:innen, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser abzubilden. Zudem wurden zwei neue Co-Vorsitzende gewählt, die die Arbeit des Beirats künftig leiten werden.

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Als neue Vorsitzende wurde Katharina Kaul bestimmt, die das Katholische Jugendamt vertritt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide führen nun die erweiterte Gruppe an, in der erstmals auch Menschen mit Lernbehinderungen vertreten sind.

Der Beirat hat einen überarbeiteten Aktionsplan Inklusion verabschiedet, der Barrierefreiheit und Teilhabe verbessern soll. Die aktualisierte Strategie wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt. Zudem verpflichtete sich die Verwaltung, in allen künftigen Dokumenten eine verständlichere und leichter lesbare Sprache zu verwenden.

Um die Einflussmöglichkeiten des Beirats zu stärken, wurden Vertreter:innen in zentrale Fachausschüsse des Stadtrats entsandt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Belange und Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in kommunale Entscheidungsprozesse einfließen. Konkrete Angaben zur Anzahl der Mitglieder mit Behinderungen oder zu Maßnahmen aus dem neuen Plan lagen jedoch Stand April 2026 noch nicht vor.

Der erweiterte Inklusionsbeirat verfügt nun über ein breiteres Mandat und klarere Kommunikationsstandards. Mit der neuen Führung und den Ausschussrollen soll die Berücksichtigung von Behinderungenperspektiven in der Stadtpolitik nachhaltig verankert werden. Als nächster Schritt steht die Verabschiedung des aktualisierten Aktionsplans an.

Quelle