28 April 2026, 09:12

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Deutschland und Niederlande stärken Grenzschutz gegen Kriminalität und Migration

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Grenzbehörden soll künftig noch enger werden. Das Projekt mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin" erhält Förderung aus dem Interreg-Programm Deutschland-Niederlande sowie von der Europäischen Union. Kürzlich trafen sich hochrangige Vertreter beider Seiten, um aktuelle grenzüberschreitende Herausforderungen zu erörtern.

Die Kooperation zwischen den Bundespolizeidirektionen in Hannover und Sankt Augustin und der niederländischen Koninklijke Marechaussee besteht bereits seit Jahren. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Bemühungen steht nun die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, insbesondere im Bereich irregulärer Migration.

Eine zentrale Rolle in dieser Partnerschaft spielt das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch. Es dient als Hauptansprechpartner und Koordinationsstelle für Bundespolizei und Marechaussee. Das Büro sorgt für reibungslose Kommunikation, vor allem wenn an den Binnenlandgrenzen zwischen den Niederlanden und Deutschland vorübergehend wieder Grenzkontrollen eingeführt werden.

Am 1. Oktober 2025 kamen Spitzenvertreter beider Behörden zusammen, um über aktuelle Themen zu beraten. Im Fokus standen die Verbesserung der Abstimmung entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin unter +49 (0)2241 238-1444 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Ziel des Projekts ist es, die Sicherheit durch eine engere Zusammenarbeit der beiden Länder zu erhöhen. Die Förderung durch die EU und das Interreg-Programm wird gemeinsame Einsätze gegen grenzüberschreitende Kriminalität unterstützen. Für die tägliche Koordination bleibt das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch weiterhin eine zentrale Anlaufstelle.

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