Düsseldorfer Wirtschaft im Herbst 2025: Rezession vertieft sich dramatisch
Harro PohlDüsseldorfer Wirtschaft im Herbst 2025: Rezession vertieft sich dramatisch
Wirtschaftslage im Raum Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein bleibt im Herbst 2025 düster
Die konjunkturellen Aussichten für die Region Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein sind im Herbst 2025 weiterhin trüb. Unternehmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, steigenden Kosten und einer sich verschlechternden Beschäftigungslage. Viele Betriebe bewerten ihre Situation mittlerweile als kritisch – mit wenig Hoffnung auf eine baldige Erholung.
Der Geschäftslagenindex der Region ist auf –12 Punkte gesunken und erreicht damit den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Auch die Erwartungen sind stark zurückgegangen und liegen nun bei –8,3 Punkten, da die Unternehmen zunehmend pessimistischer werden. In Mönchengladbach spiegeln sich die wirtschaftlichen Herausforderungen wider, die für die gesamte Region typisch sind.
Hohe Lohnkosten, Energiepreise und eine schwache Binnennachfrage belasten die Unternehmen weiterhin. Die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab Januar 2026 verschärft die Sorgen: 60 Prozent der Betriebe fürchten die Auswirkungen. Die Beschäftigungsaussichten haben sich weiter verschlechtert – die Erwartungen stürzten auf –11,7 Punkte ab.
Rund ein Drittel der Unternehmen beschreibt die aktuelle Lage als schlecht. Die meisten sehen in den kommenden Monaten keine Anzeichen für eine Besserung, was die gedrückte Stimmung in der Region verstärkt.
Die jüngsten Zahlen bestätigen eine vertiefte Rezession im Raum Düsseldorf/Mittlerer Niederrhein. Angesichts steigender Kosten und schwacher Nachfrage steht den Unternehmen ein schwieriges Jahresende 2025 bevor. Die sich verschlechternde Geschäftslage deutet darauf hin, dass eine Erholung noch in weiter Ferne liegt.






