02 April 2026, 18:34

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Wochen gegen Rassismus mit Vielfalt und Fairplay

Schwarzes und weißes Bild von Männern, die Fußball in einem Stadion mit Zuschauern und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Wochen gegen Rassismus mit Vielfalt und Fairplay

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und kulturelle Vielfalt feierte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" trafen sich Mannschaften unterschiedlicher Herkunft zu einem Tag des fairen Miteinanders und gegenseitigen Respekts. Die jährliche Initiative, koordiniert vom Deutschen Institut für Menschenrechte, umfasste in diesem Jahr in zahlreichen deutschen Städten ähnliche Aktionen, die sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung richteten.

Beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier verzichteten die Organisatoren bewusst auf Schiedsrichter – stattdessen lag es in der Verantwortung der Spielerinnen und Spieler selbst, für Fairplay zu sorgen. Neun Teams, die Menschen verschiedener Nationalitäten, Hautfarben und Religionen vereinten, traten nicht im Wettkampfgeist, sondern im Zeichen der Verbundenheit gegeneinander an. Statt Pokale erhielt jede Mannschaft als Symbol der gemeinsamen Werte ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".

Veranstaltet wurde die Aktion vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 gegründet wurde und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz steht. Das Bündnis setzt sich für Inklusion ein und bekämpft Ausgrenzung in all ihren Formen. Zwar ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger aus dem Turnier hervor, im Mittelpunkt stand jedoch nicht das Ergebnis, sondern die gelebte Solidarität.

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Bundesweit beteiligten sich mindestens sechs weitere Städte an der Kampagne, darunter Pfaffenhofen an der Ilm, Ingolstadt und Krefeld. Mit Sportturnieren, Konzerten, Workshops und Ausstellungen setzten sie ein Zeichen für eine rassismusfreie Gesellschaft und die Wertschätzung von Vielfalt.

Das Turnier bildete den Abschluss der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus und unterstrich die Botschaft von Respekt und gemeinsamer Menschlichkeit. Städte wie Bergisch Gladbach zeigten exemplarisch, wie Sport und Kultur Menschen gegen Diskriminierung vereinen können. Die Kampagne bleibt ein wichtiger Impuls, um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen und in ganz Deutschland nachhaltiges Engagement zu fördern.

Quelle