Hauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordertrag von über 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2024
Harro PohlHauptzollamt Bielefeld erzielt Rekordertrag von über 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2024
Hauptzollamt Bielefeld verzeichnet Rekordertrag von über 17,2 Milliarden Euro für 2024
Das Hauptzollamt Bielefeld (HZA Bielefeld) meldete für das Jahr 2024 einen Rekordertrag von mehr als 17,2 Milliarden Euro für die öffentlichen Kassen – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 16,5 Milliarden Euro des Vorjahres. Die Behörde leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur finanziellen Stabilität des Staates und steuert nahezu vier Prozent der Bundeseinnahmen bei.
Ein großer Teil der 17,2 Milliarden Euro stammte aus Verbrauchsteuern, Kraftfahrzeugsteuern, Einfuhrumsatzsteuern und Zöllen. Allein die Tabaksteuer brachte rund 15,6 Milliarden Euro ein und war damit der größte Einzelposten.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Amtes führte 2024 umfangreiche Kontrollen durch: 891 Arbeitgeber wurden überprüft, die Unterlagen von 16.459 Beschäftigten geprüft. Dabei wurden 3.635 Strafverfahren und 2.290 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Neben der Einnahmensicherung lag ein weiterer Schwerpunkt der rund 800 Zollbeamten auf der Strafverfolgung. 2024 beschlagnahmten sie erhebliche Mengen illegaler Drogen, darunter über 84 Kilogramm Marihuana, mehr als 26 Kilogramm Amphetamine und nahezu 8 Kilogramm Heroin.
Zudem ist das Hauptzollamt für die Kraftfahrzeugsteuer von etwa 2,4 Millionen zugelassenen Fahrzeugen zuständig – dies brachte dem Staat fast 347 Millionen Euro an Steuereinnahmen ein.
Das Hauptzollamt Bielefeld erzielte 2024 nicht nur starke finanzielle Ergebnisse, sondern setzte auch seine aktive Vollzugstätigkeit fort. Durch Steuereintreibung, Bekämpfung illegaler Beschäftigung und Drogenbeschlagnahmungen unterstreicht die Behörde ihre vielseitigen Aufgaben. Sie bleibt damit eine zentrale Stütze für die finanziellen und rechtlichen Systeme des Landes.
