02 April 2026, 12:40

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht bevor

Großes Gebäude mit Stapeln von Schrott, einem Verkehrskegel und einem blauen Container davor, umgeben von Pflanzen, Pfählen und Himmel während der Abrissarbeiten.

Kontrollierte Sprengung des Ibbenbürener Steinkohlekraftwerks steht bevor

Sprengung des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren am 22. Februar 2026

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Am Sonntag, dem 22. Februar 2026, wird das ehemalige Steinkohlekraftwerk in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Die Anlage, die 1968 in Betrieb genommen wurde, wird geräumt, um Platz für Neubauten des Übertragungsnetzbetreibers Amprion zu schaffen.

Bei der Sprengung werden zentrale Bauwerke wie der Schornstein, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx-System) und die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) zerstört. Die Behörden stimmen derzeit mit lokalen Verantwortlichen den Sicherheitsperimeter ab, um die Öffentlichkeit während der Detonation zu schützen.

Anwohner in der Nähe des Kraftwerks wurden bereits schriftlich über die bevorstehende Sprengung informiert. Sollten Haushalte in der ausgewiesenen Sicherheitszone liegen, erhalten die Betroffenen gesonderte Evakuierungsanweisungen.

Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung geplant, auf der weitere Details zum Abrissverfahren bekannt gegeben werden. Das geräumte Gelände soll bis zum Sommer 2026 an Amprion übergeben werden, um es für künftige Projekte nutzbar zu machen.

Die Sprengung markiert einen wichtigen Schritt bei der Umnutzung des ehemaligen Kraftwerksstandorts. Nach Abschluss der Abrissarbeiten übernimmt Amprion das Areal für neue Infrastrukturvorhaben. Weitere Updates werden auf der geplanten öffentlichen Veranstaltung Anfang 2026 präsentiert.

Quelle