Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Gladbach-Drama ungewiss
Songül EigenwilligKwasniok auf der Kippe? Krisentreffen bei 1. FC Köln - Lukas Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach Gladbach-Drama ungewiss
Die Zukunft von Trainer Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln steht auf der Kippe, nachdem ein 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach die sieglose Serie des Teams auf sieben Spiele verlängert hat. Die Vereinsführung beriet in einer Krisensitzung über seine Position, doch eine klare Entscheidung wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Kwasniok hatte im vergangenen Sommer das Amt beim FC übernommen und war bereits mindestens vier Wochen im Amt, bevor die aktuelle Krise begann. Der Druck auf ihn wuchs nach dem 1:1 in Hamburg am 24. Februar 2026, doch die Spannungen erreichten ihren Höhepunkt nach dem jüngsten Derby gegen Gladbach.
Sportdirektor Thomas Kessler nahm an den Krisengesprächen teil, hatte sich zuvor jedoch geweigert, den Trainer öffentlich zu unterstützen. Als Kwasniok am Trainingsgelände eintraf, machte er mit Galgenhumor aus der Situation das Beste und scherzte gegenüber Fans und Reportern: "Ach, ein Picknick – und ich wurde nicht mal eingeladen!" Nach dem Treffen sagte er zu wartenden Anhängern: "Heute passiert hier nicht mehr viel. Ich genieße einfach die Sonne."
Die Vereinsführung prüft nun die weiteren Optionen. Kessler betonte, die Gespräche würden "ruhig, sachlich und mit offenem Geist" geführt. Sollte Kwasniok gehen, gilt sein Assistent René Wagner als Favorit für die Nachfolge. Der FC Köln steht derzeit in der Abstiegszone, was die Dringlichkeit der Entscheidung erhöht.
Eine sofortige Bekanntgabe zu Kwasnioks Zukunft steht noch aus. Die nächsten Schritte des Vereins werden zeigen, ob er im Amt bleibt oder Wagner die Verantwortung übernimmt. Die prekäre Tabellensituation lässt kaum Raum für längere Ungewissheit.






