30 April 2026, 22:31

Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Schwarze und weiße Strichzeichnung von zwei sich gegenüberstehenden Personen, eine hält eine Tasche, mit handgeschriebener Schrift 'Zwei eines Handwerks Feldom stimmen überein' darunter den Figuren.

Tarifabschluss im westfälischen Schlosserei-Handwerk - 4,1 Prozent mehr - Metallhandwerk in NRW einigt sich auf 4,1 Prozent mehr Lohn bis 2027

Rund 58.000 Beschäftigte im Schlosser- und Metallhandwerk Nordrhein-Westfalens erhalten eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,1 Prozent – gestaffelt in zwei Stufen. Die neue Tarifvereinbarung, die nach Warnstreiks zustande kam, soll faire Bezahlung mit wirtschaftlicher Stabilität für die Betriebe in Einklang bringen.

Die Verhandlungen endeten mit einem Abkommen, das bis Ende März 2027 gilt. Die erste Erhöhung um 2,85 Prozent tritt ab Januar 2026 in Kraft, gefolgt von einer weiteren Steigerung um 1,25 Prozent zum 1. Dezember 2026.

Mehr als 2.000 Arbeitnehmer aus rund 30 Unternehmen hatten sich während des Tarifkonflikts an Warnstreiks beteiligt. Die Einigung sieht zudem höhere Ausbildungsvergütungen vor, wobei die genauen Beträge nicht bekannt gegeben wurden.

Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW, bezeichnete das Ergebnis als einen "fairen Kompromiss". Das Abkommen solle die Kaufkraft der Beschäftigten sichern, ohne die Belastung für die Arbeitgeber in der aktuellen Wirtschaftslage unzumutbar zu erhöhen.

Die zweistufige Lohnerhöhung führt insgesamt zu einer Steigerung von 4,1 Prozent. Auch die Ausbildungsvergütungen werden angehoben, wobei die genauen Details weiterhin unter Verschluss bleiben. Die Vereinbarung gilt bis März 2027 und bietet damit Planungssicherheit für beide Seiten – Arbeitnehmer wie Unternehmen.

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