02 April 2026, 16:35

Neuer Elternbeirat für Lünener Kitas gewählt – Kristin Affeld führt das Gremium

Schwarz-weiß-Illustration eines Papiers mit der Überschrift "Was ist das Vaterland des Deutschen? Die Rheinwacht" mit Bildern von Menschen und Text.

Neuer Elternbeirat für Lünener Kitas gewählt – Kristin Affeld führt das Gremium

In Lünen wurde ein neuer Elternbeirat für das Jugendamt (JAEB) gewählt, der die Interessen der Eltern in den städtischen Kitas vertritt. Der Beirat, der erstmals 2012 eingerichtet wurde, gibt Familien eine offizielle Stimme in Gesprächen mit Trägern und dem örtlichen Jugendamt. Bei der diesjährigen Wahl beteiligten sich mehr als die Hälfte der 46 Lünener Kindertageseinrichtungen.

Die Abstimmung stand unter der Aufsicht des Fachbereichs Kindertagesbetreuung der Stadt Lünen. Eltern aus 26 der 46 Kitas gaben ihre Stimmen ab, um die Vertreter für die kommende Amtszeit zu wählen. Das Verfahren folgte den Richtlinien des 2011 verabschiedeten Kinderbildungsgesetzes (KiBiz), das die Möglichkeit zur Gründung solcher Gremien bundesweit einführte.

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Zur neuen Vorsitzenden wurde Kristin Affeld gewählt, eine Mutter aus der Kita Viktoria. Sie vertritt Lünen zudem im Landeselternbeirat in Düsseldorf. Als stellvertretende Vorsitzende übernahm Alina Piwellek vom DRK Seeparkzwerge-Kindergarten das Amt.

Der JAEB besitzt im Jugendhilfeausschuss ein offizielles Rederecht und kann dort Anliegen und Vorschläge direkt einbringen. Im Gegensatz zu anderen Gremien legt er seine Sitzungstermine selbst fest und entscheidet eigenständig über die Schwerpunktthemen. Der Lünener Elternbeirat reiht sich damit in die rund 1.200 ähnlichen Initiativen in Deutschland ein, wobei Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die höchste Verbreitung aufweisen.

Der neu gewählte Beirat wird künftig als Bindeglied zwischen Eltern, Kita-Trägern und dem Jugendamt fungieren. Seine Mitglieder können Einfluss auf Entscheidungen zu Betreuungspolitik und -angeboten in Lünen nehmen. Als nächste Schritte stehen die Festlegung der Sitzungstermine und die Bestimmung der zentralen Themen auf der Agenda.

Quelle