Rasende Verfolgungsjagd durch Dortmund: Fahrer ohne Licht flüchtet bei Tempo 120
Songül EigenwilligRasende Verfolgungsjagd durch Dortmund: Fahrer ohne Licht flüchtet bei Tempo 120
Ein 26-jähriger Autofahrer führte die Polizei auf eine gefährliche Verfolgungsjagd durch die Straßen, nachdem er ohne eingeschaltetes Abblendlicht gesichtet worden war. Der Vorfall begann auf der Lanstroper Straße und endete damit, dass der Mann in Handschellen abgeführt wurde. Die Beamten beschlagnahmten das Fahrzeug, die gefälschten Kennzeichen sowie das Handy des Fahrers als Beweismittel.
Die Probleme begannen, als ein blauer Ford Focus in der Dunkelheit auf der Lanstroper Straße ohne Licht unterwegs war. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, als der Wagen in die Friedrichshagen-Straße abbog. Statt anzuhalten, fuhr der Mann jedoch bei Rot über die Kreuzung Dortmunder Straße und Kupferstraße.
Die Flucht setzte sich fort, als der Ford in einer 70er-Zone Tempo 120 erreichte und sich dabei durch den dichten Verkehr schlängelte. Anschließend fuhr der Fahrer auf die Autobahn A2 in Richtung Oberhausen, weigerte sich aber weiterhin, zu stoppen. Schließlich verließ er die A2 an der Ausfahrt Viktoriastraße und Konrad-Adenauer-Straße, wo er sogar den Gehweg befuhr, bevor er zum Stehen kam.
Nachdem er schließlich hinter einem Polizeifahrzeug zum Halten gekommen war, wurde der Mann aggressiv, als die Beamten sich näherten. Er wurde umgehend in Handschellen gelegt. Die Überprüfung ergab, dass er keinen gültigen Führerschein besaß und mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs war, die von einem Nissan stammten.
Dem Mann drohen nun Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Flucht vor der Polizei sowie des Gebrauchs gefälschter Kennzeichen. Sein Auto, die gestohlenen Nummernschilder und sein Handy wurden zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt. Der Vorfall sorgte für Behinderungen im Verkehr, es gab jedoch keine Verletzten.






