09 May 2026, 08:29

Rheinmetall verzeichnet Rekordwachstum und Milliardenaufträge im ersten Quartal 2026

Organigramm der United States Navy mit Logo oben links, das die Bereiche als verbundene Kästchen mit Text zu Rollen und Verantwortlichkeiten zeigt.

Rheinmetall verzeichnet Rekordwachstum und Milliardenaufträge im ersten Quartal 2026

Rheinmetall meldet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026

Der Rüstungskonzern Rheinmetall verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein kräftiges Wachstum: Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wobei mehrere Sparten deutliche Zuwächse verzeichneten. Zudem erreichte der Auftragsbestand Rekordhöhen – angetrieben durch Großaufträge im Marine- und Automobilbereich.

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Im gesamten Jahr 2025 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Auch im ersten Quartal 2026 setzte sich der Aufwärtstrend fort: Der Gesamtumsatz kletterte auf 1,9 Milliarden Euro – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Sparte für Ketten- und Radfahrzeuge verbuchte einen Umsatz von 985 Millionen Euro (plus 3 Prozent). Noch stärker wuchs der Bereich digitale Systeme mit einem Zuwachs von 16 Prozent auf 349 Millionen Euro. Besonders dynamisch entwickelte sich die Luftverteidigungssparte, die ein Umsatzplus von 43 Prozent auf 192 Millionen Euro meldete.

Allein im März steuerte das Marinegeschäft 77 Millionen Euro bei, vor allem durch Neubauprogramme für Überwasserschiffe. Dies folgt auf die Übernahme von Naval Vessels Lürssen, die den Auftragsbestand der Sparte auf 5,5 Milliarden Euro erhöht hat.

Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rheinmetall ein beschleunigtes Wachstum, getrieben durch großvolumige Aufträge aus dem Marine- und Automobilsektor. Trotz der positiven Aussichten hält das Unternehmen jedoch an seiner Jahresprognose fest und rechnet für 2026 weiterhin mit einem Konzernumsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro.

Die Rekordauftragslage und steigenden Umsätze unterstreichen Rheinmetalls wachsende Bedeutung in den globalen Sicherheits- und Verteidigungsmärkten. Besonders die Sparten Marine, digitale Systeme und Luftverteidigung trugen zu diesem Wachstum bei. Mit gesicherten Großaufträgen wird in den kommenden Monaten mit weiteren Steigerungen gerechnet.

Quelle