S-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro modernisiert – mit langen Sperrungen
Adelinde WalterS-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro modernisiert – mit langen Sperrungen
Die Deutsche Bahn (DB) rüstet die S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach mit moderner Signaltechnik aus. Das 85-Millionen-Euro-Projekt soll die Zuverlässigkeit verbessern, erfordert jedoch in den nächsten zwei Jahren größere Sperrungen.
Die Bauarbeiten beginnen 2026, wobei die S11-Linie vom 10. April bis zum 3. Juli durch Busse ersetzt wird. Weitere Sperrungen sind für 2027 geplant, darunter eine dreimonatige Vollsperrung vom 9. Juli bis zum 15. Oktober.
Die erste Bauphase läuft vom 10. April bis zum 3. Juli 2026. In diesem Zeitraum wird der Zugverkehr auf der S11 komplett durch Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ersetzt. Zudem finden Nachtarbeiten vom 7. August bis zum 4. September 2026 statt.
Um Pendler zu unterstützen, startet ein unabhängiges Fahrradleihsystem namens "S11-Bike", das Reisen zwischen Köln und Bergisch Gladbach während der Bahnsperrungen ermöglicht. Weitere Details zum Angebot gibt es unter *www.rbk-mobil.de/aktuelle-infos*.
Zusätzlich weisen die Städte Bergisch Gladbach und Köln ab dem 10. April 2026 eine temporäre Radpendlerroute (Radpendlerroute 2) aus. Grüne Schilder und Aufkleber an bestehenden Radweghinweisen leiten Radfahrer zwischen dem S-Bahnhof Bergisch Gladbach und dem Kölner Bahnhof Deutz. Langfristig soll daraus eine hochwertige, dauerhafte Verbindung entstehen. Nähere Informationen zur Radroute finden sich unter *www.route2.koeln und www.ourwebsite.de/radpendlerroute*.
Die Modernisierung umfasst digitale Stellwerkstechnik und zusätzliche Weichen, um Verspätungen zu reduzieren. 2027 kommt es zu weiteren Einschränkungen: eine einwöchige Sperrung vom 7. bis 14. Mai sowie eine längere Vollsperrung vom 9. Juli bis zum 15. Oktober.
Die 85-Millionen-Investition zielt darauf ab, eine der wichtigsten Pendlerstrecken langfristig zuverlässiger zu machen. Fahrgäste müssen sich vorübergehend auf Ersatzbusse, Leihräder und die ausgewiesene Radroute einstellen. Die DB hat den Zeitplan bestätigt; aktuelle Informationen gibt es über die offiziellen Kanäle.






