Vonovia auf Wachstumskurs - Schulden schneller reduzieren - Vonovia glänzt mit Rekordgewinn und höherer Dividende für 2025
Vonovia, Deutschlands größter Vermieter, meldet starkes Finanzjahr 2025
Das Unternehmen verzeichnete ein überzeugendes Geschäftsergebnis – getrieben durch höhere Mieten, Immobilienverkäufe und Zusatzdienstleistungen. Aktionäre können sich zudem über eine Dividendenerhöhung freuen, wie der Konzern in seinen jüngsten Plänen ankündigte.
Der bereinigte Nettogewinn stieg 2025 um 5,3 % auf 1,54 Milliarden Euro. Auch das bereinigte EBITDA legte zu und erreichte 2,8 Milliarden Euro – ein Plus von 6,0 % gegenüber dem Vorjahr. Treiber dieses Wachstums waren steigende Mieteinnahmen, wertschöpfende Dienstleistungen sowie der Verkauf von 2.333 Wohnungen.
Vonovia besitzt derzeit rund 531.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich mit einem Gesamtmarktwert von 84,4 Milliarden Euro. Seit 2020 ist der Bestand von 400.000 auf 570.000 verwaltete Einheiten gewachsen, was einem Marktanteil von 12 bis 15 % am deutschen Mietwohnungsmarkt entspricht. Während das Unternehmen in Deutschland dominiert, ist seine Präsenz in anderen europäischen Ländern deutlich geringer.
Die durchschnittliche Kaltmiete in Vonovias Beständen lag 2025 bei 8,38 Euro pro Quadratmeter und Monat – ein Anstieg um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Deutsche Mieterbund kritisierte diese Steigerungen als "drastisch" und forderte strengere Mieterschutzregelungen. Gleichzeitig treibt das Unternehmen den Wohnungsneubau voran: 2025 entstehen 4.200 neue Wohnungen, langfristig sind über 65.000 weitere geplant.
Um die Schulden schneller als ursprünglich vorgesehen abzubauen, will Vonovia jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Wohnungen veräußern. Die Dividende für Aktionäre steigt zudem um drei Cent auf 1,25 Euro pro Aktie.
Die Bilanz 2025 zeigt: Vonovia wächst mit höheren Gewinnen, steigenden Mieten und einem expandierenden Immobilienportfolio. Der Fokus liegt nun auf einer beschleunigten Schuldenreduzierung durch weitere Verkäufe – bei gleichzeitig erhöhten Ausschüttungen für Investoren. Neubauprojekte und die Marktführerschaft in Deutschland bleiben zentrale Säulen der langfristigen Strategie.






