10 May 2026, 20:29

"Saturday Night Live U.K." macht Nigel Farage zum fiktiven Premierminister

Zeichnung auf Papier, die eine Gruppe von Menschen vor einem Gebäude, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten: 'Beschweren sich die seltsamen Gesellen aus Downing Street bei John Bull'.

"Saturday Night Live U.K." macht Nigel Farage zum fiktiven Premierminister

In einer jüngsten Saturday Night Live U.K.-Eröffnungsszene wurde eine Welt imaginiert, in der Nigel Farage britischer Premierminister wird. Der Sketch, der im Jahr 1946 spielt, zeigte Peter Serafinowicz als Farage und Ayoade Bamgboye als dessen Stellvertreterin Kemi Badenoch. Die satirische Darstellung griff aktuelle politische Themen mit überzeichneter Komik auf.

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Die Szene begann in einer fiktiven Downing Street, wo Farages Figur scherzhaft seine Macht genoss. Serafinowicz’ Porträt des Reform UK-Chefs zeigte diesen sichtlich amüsiert in seiner Rolle als Regierungschef – selbst ein Telefonat mit Sir David Attenborough, um ihm zum 120. Geburtstag zu gratulieren, gehörte dazu. Unterdessen bezog sich Badenochs Charakter auf einen Waffenstillstand in der Straße von Hormus und schob den „König Trump“ scherzhaft als Urheber des Abkommens in den Vordergrund.

George Fouracres und Celeste Dring verkörperten Labour-Politiker Keir Starmer und Angela Rayner und steigerten damit die politische Satire. Die Szene gipfelte darin, dass Farage und Badenoch sich auf einen „Hetero-Pride-Umzug“ vorbereiteten – ein weiterer absurder Höhepunkt des Sketches.

Im echten Leben hat Farages Partei kürzlich bei britischen Kommunalwahlen Zuwachs verzeichnet. Die zeitliche Platzierung der Satire fiel mit seinem wachsenden politischen Einfluss zusammen, auch wenn das Szenario rein fiktiv blieb. Die Eröffnungsszene verband aktuelle Ereignisse mit übertriebener Komik und setzte Farage in eine erfundene Führungsrolle. Zwar diente der Sketch allein der Unterhaltung, doch spiegelte er zugleich die laufenden politischen Debatten in Großbritannien wider. Die Folge wurde ausgestrahlt, während Farages Partei in realen Wahlen weiterhin an Zustimmung gewinnt.

Quelle