Tagebau Garzweiler nimmt nach monatelanger Pause den Betrieb wieder auf
Cynthia MatthäiWiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt nach monatelanger Pause den Betrieb wieder auf
Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach monatelanger Pause wieder aufgenommen worden. Die Unterbrechung war erfolgt, nachdem der Verdacht auf illegale Ablagerung von belastetem Boden auf dem Gelände aufgekommen war. Die Behörden haben nun die Wiederaufnahme der Verfüllungsarbeiten genehmigt.
Die Bezirksregierung Arnsberg erteilte die Freigabe für die Wiederinbetriebnahme des Tagebaus nach einer gründlichen Prüfung. Fachleute untersuchten das Gelände und fanden keine eindeutigen Beweise dafür, dass dort Fremdmaterial abgelagert worden war. Zwar wurden geringfügige Bodenverunreinigungen festgestellt, diese wurden jedoch nicht als schwerwiegend genug eingestuft, um weitere Maßnahmen zu rechtfertigen.
Stichprobenartige Untersuchungen auf dem weitläufigen Gelände erwiesen sich als unwirksam, um belastete Bereiche ausfindig zu machen. Behördenvertreter wiesen darauf hin, dass ohne genaue Angaben zu möglichen Ablagerungsstellen die Identifizierung von Verschmutzungen weiterhin schwierig bleibe. Um künftige Risiken zu minimieren, soll ein Grundwassermonitoringsystem eingeführt werden, das frühzeitig auf mögliche Probleme aufmerksam macht.
Die Zentrale Sonderstaatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund ermittelt weiterhin in dem Fall. Weitere Nachforschungen werden nur dann eingeleitet, sollten im Rahmen der laufenden Ermittlungen neue Beweise auftauchen.
Die Verfüllungsarbeiten im Tagebau wurden nun unter behördlicher Aufsicht wieder aufgenommen. Regelmäßige Grundwasseruntersuchungen sollen sicherstellen, dass eventuelle Verunreinigungen frühzeitig erkannt werden. Die Staatsanwaltschaft setzt ihre Arbeit fort und behält sich vor, bei neuen Erkenntnissen weitere Schritte einzuleiten.






