26 April 2026, 22:32

Vermögensverwalter wegen Millionenverlust durch riskante Spekulationen verurteilt

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen und sieht ernst aus, mit dem Text "Die Turf Betrügereien" unten.

Suspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenverlust durch riskante Spekulationen verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist nach dem Verlust von über zwei Millionen Euro Kundenvermögen durch riskante Investitionen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil nach einem langwierigen Gerichtsverfahren.

Der Angeklagte wurde in 39 Fällen des Betrugs für schuldig befunden. Zwischen 2020 und 2021 hatte er ohne Zustimmung seiner Kunden deren Gelder in hochspekulative und risikoreiche Anlagen umgeschichtet. Bis 2021 räumte er ein, dass das gesamte Geld verloren gegangen war.

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Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese jedoch angesichts der Schwere der Taten. Der Verurteilte hatte bereits zwei Monate unter Bewährungsauflagen verbracht, während er auf den Prozess wartete.

Im Laufe des Verfahrens kam ans Licht, dass er auch selbst erhebliche private Vermögensverluste durch Fehlinvestitionen erlitten hatte. Diese persönlichen Verluste minderten jedoch nicht die Schadensersatzforderungen seiner geschädigten Kunden.

Mit dem Urteil muss der Verurteilte eine längere Bewährungszeit absolvieren, als ursprünglich gefordert. Der Fall unterstreicht die Gefahren unberechtigter Finanzentscheidungen durch Berater. Die betroffenen Kunden behalten weiterhin Anspruch auf Entschädigung für ihre Verluste.

Quelle