09 May 2026, 04:30

Warum Berliner Rolltreppen zum Schlachtfeld der Linkssteher werden

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem 'Reise, wenn du wagst'-Schild oben, flankiert von Geländern und U-Bahn-Stationswänden im Hintergrund.

Warum Berliner Rolltreppen zum Schlachtfeld der Linkssteher werden

Berliner Rolltreppen folgen einer ungeschriebenen Regel: rechts stehen, links gehen. Dieses System hält den Fußgängerverkehr in der hektischen Stadt in Bewegung. Doch wer sich nicht daran hält, sorgt schnell für Frust.

Das Problem sind die sogenannten Linkssteher – Menschen, die die schnelle Spur blockieren, indem sie auf der linken Seite stehen bleiben. In einer Stadt, in der Zeit kostbar ist, bremsen sie damit Pendler aus, die zügig vorankommen wollen. Der Autor beschreibt diese Momente als Zusammenprall von Eile und Gleichgültigkeit.

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Die Rolltreppe, so das Argument, sei kein Ort zum Verweilen, sondern ein Teil der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. Wer sie als Ruhestätte nutzt, verursacht Verzögerungen, die sich durch überfüllte Stationen fortsetzen. Für viele Berliner fühlt sich diese kleine Nachlässigkeit wie eine unnötige Störung an.

Linkssteher bleiben ein alltäglicher Ärger im Berliner Berufsverkehr. Ihr Verhalten, die schnelle Spur zu blockieren, zwingt andere, auszuweichen – und kostet so Sekunden oder gar Minuten auf dem Weg. Solange einige Fahrgäste Bequemlichkeit über die inoffiziellen Verkehrsregeln der Stadt stellen, bleibt das Problem bestehen.

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