21 March 2026, 18:34

Aminata Belli bricht mit #SagNichtsNichts das Schweigen über Mobbing

Schüler in Schuluniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, während ein Mädchen in ein Mikrofon auf einem Ständer spricht, im Hintergrund ist eine Hecke mit einem Ballonschmuck auf einem Schuppen zu sehen.

Der Moderator geht gegen Mobbing vor - Aminata Belli bricht mit #SagNichtsNichts das Schweigen über Mobbing

Aminata Belli kämpft mit der #SagNichtsNichts-Kampagne gegen Mobbing

Die 33-jährige Moderatorin und Aktivistin Aminata Belli setzt sich im Rahmen der #SagNichtsNichts-Kampagne gegen Mobbing ein. Fast die Hälfte der jungen Menschen in Deutschland ist von Mobbing betroffen – doch viele schweigen aus Angst oder Scham. Belli besucht nun Schulen, um offene Gespräche anzuregen und Betroffenen Unterstützung zu bieten.

Ihre Kampagne führt sie an Schulen in Norddeutschland, wo sie mit Schüler:innen über Mobbing, Leistungsdruck und psychische Gesundheit spricht. Sie ist überzeugt, dass Gespräche unter Jugendlichen das Verständnis füreinander stärken und Empathie fördern.

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Eigene Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus prägen Bellis Arbeit. Auf Instagram teilt sie persönliche Geschichten, um Bewusstsein zu schaffen und Veränderungen anzustoßen. Mobbing, so betont sie, könne ganze Lebensphasen prägen – ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Netz.

Ein zentrales Anliegen Bellis ist die Normalisierung von Hassrede. Sie fordert Medien und soziale Plattformen auf, schädliches Verhalten sichtbar zu machen, statt es zu ignorieren. Zudem will sie erreichen, dass Mobbing sein Stigma verliert, damit Betroffene die nötige Hilfe erhalten.

Trotz ihres Engagements nimmt sich Belli Zeit für Selbstfürsorge. Sie verbindet ihr gesellschaftliches Wirken mit Sport, Gemeinschaftsarbeit und persönlichen Auszeiten.

Die #SagNichtsNichts-Kampagne erreicht weiterhin Schüler:innen in ganz Deutschland. Mit ihren Schulbesuchen will Belli das Schweigen über Mobbing und Ausgrenzung brechen. Da die meisten Betroffenen still bleiben, setzt sie sich für mehr Sichtbarkeit und konkrete Maßnahmen ein.

Quelle