03 April 2026, 02:32

Bergisch Gladbach kämpft mit Haushaltskrise und neuer FWG-Führung unter Rainer Röhr

Titelseite der französischen Zeitung *Les Élections Municipales* mit weißem Hintergrund und dichtem Text über Kommunalwahlen.

Bergisch Gladbach kämpft mit Haushaltskrise und neuer FWG-Führung unter Rainer Röhr

Bergisch Gladbach steht unter massivem finanziellen Druck: Der Haushalt ist angespannt, die Einnahmen sinken, während die Ausgaben steigen. Mittendrin hat die Freie Wählergemeinschaft Bergisch Gladbach (FWG) eine neue Führungsspitze gewählt. Rainer Röhr übernimmt den Vorsitz, sein Stellvertreter ist Willy Bartz.

Die FWG will sich für eine strengere Kontrolle der städtischen Ausgaben einsetzen und warnt vor Verschwendung öffentlicher Gelder.

Die finanziellen Probleme der Stadt sind vielschichtig: Rückläufige kommunale Einnahmen, steigende Kreisumlagen und Personalmangel belasten den Haushalt. Um gegenzusteuern, hat die Verwaltung bereits Maßnahmen ergriffen – etwa die Reduzierung von Stellenplänen und eine Deckelung der Personalkosten. Kritiker wie SPD und Grüne bemängeln jedoch, dass dadurch die verbleibenden Mitarbeiter überlastet werden und wichtige Positionen unbesetzt bleiben. Statt kurzfristiger Sparmaßnahmen setzt die Stadt auf digitale Modernisierung als langfristige Lösung.

Bei Bürgern stößt vor allem die als unnötig empfundene Ausgabenpolitik auf Unverständnis. Die FWG richtet den Fokus besonders auf den 45-Millionen-Euro-Sonderfonds für Infrastrukturprojekte und pocht darauf, dass das Geld ausschließlich für dringende und zweckgebundene Vorhaben verwendet wird. Das neue erweiterte Führungsteam – Sonja Förster, Deborah Pätsch, Brigitte Abel-Freitag, Christian Maimer und Martin Freitag – wird Röhr und Bartz dabei unterstützen, mehr Transparenz und Verantwortung im Umgang mit Steuergeldern durchzusetzen.

Da im Stadtrat keine klare Mehrheit besteht, könnten die Diskussionen über zusätzliche Ausgaben künftig häufiger und kontroverser werden. Die FWG will ihre Rolle als bürgernahe Vereinigung stärken, die Ausgabenpolitik genau unter die Lupe nehmen und Entscheidungen hinterfragen, die sie als verschwenderisch einstuft.

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Die neue FWG-Führung wird sich vor allem mit der Prüfung der Haushaltsentscheidungen Bergisch Gladbachs befassen. Ihre Warnungen vor einer zweckentfremdeten Verwendung des Infrastrukturfonds und die Forderung nach verantwortungsvollem Umgang mit öffentlichen Mitteln spiegeln die allgemeinen Sorgen um die finanzielle Stabilität der Stadt wider. Wie sich diese Spannungen im Rat auswirken, bleibt abzuwarten.

Quelle