03 April 2026, 16:48

Volkstrauertag 2025: Bergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer in feierlicher Zeremonie

Gedenkstein mit einem Kreuz, beschriftet mit Wörtern und Zahlen, in der Mitte eines Gartens umgeben von Pflanzen und Bäumen.

Volkstrauertag 2025: Bergisch Gladbach gedenkt der Kriegsopfer in feierlicher Zeremonie

Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Bergisch Gladbach am 16. November 2025

Am Sonntag, dem 16. November 2025, findet in Bergisch Gladbach eine feierliche Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. Die für alle Bürgerinnen und Bürger offene Zeremonie erinnert an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und andauernden Konflikten. Bürgermeister Marcel Kreutz lädt die Gemeinschaft ein, in gemeinsamer Trauer und Solidarität zusammenzukommen.

Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr am Kriegsdenkmal auf dem kommunalen Friedhof Siebenmorgen in Refrath. Traditionell wird hier der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen gedacht – darunter Soldaten, Bombenopfer und verfolgte Gruppen. Das Programm umfasst Beiträge lokaler Persönlichkeiten und Vereine.

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Pfarrer Carsten Bierei hält die zentrale Gedenkrede und widmet sich darin den Themen Frieden und Erinnerung. Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Heiliger Geist tragen mit Lesungen zur würdevollen Atmosphäre bei. Für den musikalischen Rahmen sorgen Trompetenklänge von Volkhardt Hartwig, der seit Jahren an der Veranstaltung mitwirkt, sowie ein Lied von Adolf Zirden an der Gitarre. Der Gemischte Chor des Bensberger Männergesangvereins Harmonie Kaule 1889 begleitet die Feier mit choralen Beiträgen.

Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und weiterer lokaler Initiativen nehmen an den Kranzniederlegungen teil. In den Ansprachen wird sowohl an historische Verbrechen als auch an aktuelle globale Krisen erinnert – als Mahnung für Versöhnung und kollektives Gedenken.

Die Veranstaltung vereint Bürgerinnen und Bürger, Amtsträger und Künstler, um der Opfer vergangener und gegenwärtiger Konflikte zu gedenken. Mit der Niederlegung von Kränzen und einem gemeinsamen Zeichen der Verbundenheit soll die Feier zum Nachdenken über die Schrecken des Krieges und die Bedeutung eines dauerhaften Friedens anregen.

Quelle