03 April 2026, 16:48

Post-Ost-Gemeinschaften vernetzen sich bei historischer BUNT-Konferenz in Berlin

Schwarz-weiß-Karte der Stadt Ostsee, Deutschland, mit detailliertem Text und geografischen Merkmalen.

Post-Ost-Gemeinschaften vernetzen sich bei historischer BUNT-Konferenz in Berlin

Vom 6. bis 8. August brachte die BUNT-Stiftung Post-Ost-Gemeinschaften in Deutschland zu einer richtungsweisenden Veranstaltung zusammen. Das Treffen markierte den Start von p(ost) berlin, einem neuen Projekt, das vom Bundesprogramm Demokratie lebt! gefördert wird. Teilnehmende waren Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten, von denen viele sich erstmals persönlich trafen.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen gemeinsame Erfahrungen, kultureller Austausch und der Aufbau von Netzwerken unter Menschen mit Wurzeln in der Region.

Die Veranstaltung war die erste ihrer Art im Rahmen der Initiative p(ost) berlin, einer Kooperation zwischen BUNT und dem staatlich unterstützten Programm Demokratie lebt!. Zu den Gästen zählten Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen wie der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e.V., die seit 1997 die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland pflegt, sowie dem Frauenpower Ukrainische Frauen Integrationsverein in Sachsen-Anhalt e.V., der ukrainische Frauen beim Ankommen in Deutschland unterstützt.

Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e.V., hielt einen Hauptvortrag über die Stärkung von Migrantengemeinschaften. Dabei betonte er die Bedeutung von Solidarität und gemeinsamer Identität unter Familien mit osteuropäischem Hintergrund.

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Das Programm umfasste auch praxisnahe Formate: Zwei Workshops zu Sprachkompetenz und Selbstbestimmung rundeten die Veranstaltung ab und vermittelten den Teilnehmenden Werkzeuge für bessere Kommunikation und persönliche Stärkung. BUNT, bekannt für seine Sprach- und Kulturkurse, legte dabei einen besonderen Fokus auf die Unterstützung von Frauen, Kindern und Familien – zentrale Zielgruppen der Integrationsarbeit.

Weitere beteiligte Organisationen waren unter anderem der Kinder- und Jugendverband JunOst, der sich an junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund richtet. Zwar gibt es keine genauen Zahlen zu Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten in Deutschland, doch ihre Präsenz ist bedeutend: Rund 750.000 eingetragene Vereine bundesweit helfen Gemeinschaften, sich zu organisieren und rechtliche Risiken zu minimieren.

Die Konferenz legte den Grundstein für künftige Zusammenarbeit innerhalb der Post-Ost-Gemeinschaften. Die Teilnehmenden verließen die Veranstaltung mit gestärkten Netzwerken und praktischen Fähigkeiten für ihre Integration. Das Projekt p(ost) berlin plant weitere Formate, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.

Quelle