22 March 2026, 04:33

Gerresheimer-Aktie explodiert nach Übernahmegerüchten durch Silgan Holdings

Altes deutsches Aktienzertifikat mit einer Stadtansicht und gedrucktem Text zu Aktiendetails.

Gerresheimer-Aktie explodiert nach Übernahmegerüchten durch Silgan Holdings

Gerresheimers Aktie schoss am Freitag stark in die Höhe und schloss bei 20,94 Euro nach einem Anstieg um 17,77 Prozent. Der Kursprung erfolgte trotz eines breiten Marktückgangs – der DAX verlor im Wochenverlauf fast 2 Prozent.

Im Mittelpunkt des Investoreninteresses stehen Berichte über eine mögliche Übernahme durch den US-Konzern Silgan Holdings. Die Aktie von Gerresheimer hatte in den vergangenen zwölf Monaten stark gelitten und 72,75 Prozent an Wert verloren, belastet durch hohe Energiekosten und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. Die jüngsten Übernahmegerüchte haben jedoch einen Teil der Verluste ausgeglichen und den Wert an die Spitze des SDAX katapultiert.

Der US-amerikanische Verpackungsspezialist Silgan Holdings hat offiziell Interesse an einer Übernahme von Gerresheimer bekundet. Dies setzt einen neuen Bewertungsmaßstab für die Aktie des Unternehmens. Zwar gab Silgans eigener Kurs in den letzten Tagen zwischen 2,61 und 3,47 Prozent nach – unter anderem wegen der Marktunsicherheit durch den Iran-Konflikt –, doch erhöhte das Unternehmen Ende Februar seine Quartalsdividende um 5 Prozent auf 0,21 Dollar je Aktie.

Innerhalb der letzten zwölf Monate fiel Silgans Aktienkurs von etwa 50,35 Dollar auf 39,08 Dollar, während die Notierung zuletzt bei rund 33,40 bis 34,60 Euro (umgerechnet etwa 39 Dollar) lag. Gerresheimers Aktie zeigte sich dagegen resilient und blieb von den allgemeinen Marktrückgängen weitgehend verschont – gestützt durch das Übernahmeinteresse.

Sollte Silgan ein bindendes Angebot vorlegen, wird der Fokus auf der Verhandlung einer Übernahmeprämie für Gerresheimers Aktionäre liegen.

Derzeit notiert die Gerresheimer-Aktie deutlich über ihren jüngsten Tiefstständen, getragen von Silgans strategischem Interesse. Der anhaltende Rückgang des DAX – seit Ende Februar um über 11 Prozent – hat die Optimismus der Anleger in Bezug auf das mögliche Geschäft nicht gedämpft. Weitere Entwicklungen hängen von den formellen Verhandlungen zwischen beiden Unternehmen ab.

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