Raser mit 161 km/h in 80er-Baustelle auf der A43 geblitzt – drohen jetzt harte Strafen?
Harro PohlRaser mit 161 km/h in 80er-Baustelle auf der A43 geblitzt – drohen jetzt harte Strafen?
Raser mit 161 km/h in 80er-Zone auf der A43 bei Münster geblitzt
In den frühen Morgenstunden des Sonntag, dem 15. März, wurde ein Autofahrer um 1:28 Uhr auf der A43 in der Nähe von Münster mit einer Geschwindigkeit von 161 km/h in einer Baustelle erfasst – obwohl dort nur 80 km/h erlaubt sind. Eine mobile Radarfalle registrierte den Verstoss. Die Behörden warnten, dass das Bußgeld aufgrund der extremen Geschwindigkeitsüberschreitung verdoppelt werden könnte.
Der Fahrer, dessen Fahrzeug ein Ennepetaler Kennzeichen trug, war in Richtung Wuppertal unterwegs, als die Messung erfolgte. Besonders nachts birgt überhöhte Geschwindigkeit erhöhte Risiken, darunter eingeschränkte Sichtverhältnisse, verlängerte Reaktionszeiten und größere Schwierigkeiten, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen.
In den vergangenen zwei Jahren gingen die Münsteraner Behörden verstärkt gegen schwere Tempodelikte auf der A43 vor. Zu den Maßnahmen zählten häufigere Radarkontrollen, streckenbezogene Geschwindigkeitsüberwachungen und Aufklärungskampagnen. Bereits im März 2026 war ein anderer Fahrer mit 217 km/h geblitzt worden, was zu drastischen Strafen führte.
Standardmäßig drohen bei einem solchen Vergehen ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Angesichts der extremen Raserei könnten die Behörden jedoch eine deutlich härtere Strafe verhängen.
Der Fall reiht sich in eine Serie konsequenter Ahndung von Temposündern auf der A43 ein. Die Polizei setzt auf eine Kombination aus Geldstrafen, Führerscheinentzug und öffentlichen Warnungen, um rücksichtsloses Fahren einzudämmen. Dem Fahrer drohen nun mögliche juristische Konsequenzen sowie ein deutlich höheres Bußgeld.






