21 March 2026, 10:31

Uni Duisburg-Essen plant radikale Campus-Revolution bis 2034

Großes Gebäude mit vielen Fenstern, als Universität von Pennsylvania beschriftet, umgeben von Bäumen, Straßenlaternen, Verkehrsschildern und Fahrzeugen an einem bewölkten Tag.

Uni Duisburg-Essen plant radikale Campus-Revolution bis 2034

Die Universität Duisburg-Essen steht vor einer grundlegenden Modernisierung ihres Campus in Essen. Unter dem Namen Big Picture Essen soll das Projekt in den nächsten zehn Jahren Lehre, Forschung und Gemeinschaftsräume neu gestalten – mit dem Ziel, einen offeneren, vernetzteren und lebendigeren Campus zu schaffen.

Die Arbeiten haben bereits begonnen: Hörsäle und Seminarräume werden aktuell aufgewertet, wobei erste Umbauten bereits 2023 abgeschlossen sein dürften. Bis 2034 soll die vollständige Modernisierung 30 Prozent mehr Fläche für Forschung und Lehre bereitstellen.

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Im Rahmen des Projekts werden zahlreiche Einzelbüros in moderne Großraumbüros umgewandelt, die mit Lounge-Bereichen und sogar Büroschaukeln ausgestattet werden, um die Zusammenarbeit zu fördern. Zudem wurde ein neues Forschungszentrum für Wasserwirtschaft genehmigt, und ein eigenes Gebäude für die chemische Ausbildung ist in Planung.

Doch nicht nur die akademischen Räume stehen im Fokus: Die Universität prüft auch Ideen zur Aufwertung des Campuslebens. Geplant sind etwa eine hochschuleigene Kita und eine Freiluft-Sportanlage. Eine Übergangszone soll den Campus mit der Essener Innenstadt verbinden und Platz für Urban-Gardening-Projekte, Kulturveranstaltungen und eine Outdoor-Bar bieten.

Die Gesamtkosten der Modernisierung liegen im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Zwar sind die genauen Zahlen für die zusätzlichen Quadratmeter noch unklar, doch der Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung von Forschungs-, Lehr- und Sozialflächen.

Das Big Picture Essen-Projekt wird voraussichtlich ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen. Nach seiner Fertigstellung soll der Campus verbesserte Bedingungen für Lehre, Forschung und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten. Die Universität erwartet, dass die Veränderungen die Verbindungen zwischen Studierenden, Mitarbeitenden und der Stadtgesellschaft stärken werden.

Quelle