Frankfurt kämpft mit neuer Kampagne gegen die anhaltende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern

Cynthia Matthäi
Cynthia Matthäi
2 Min.
Eine Liniengrafik, die den Trend der Mittel zeigt, die auf die Geschlechterlücke über die Zeit konzentriert sind, mit begleitendem Text.Cynthia Matthäi

Frankfurt kämpft mit neuer Kampagne gegen die anhaltende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern

Frankfurt startet Kampagne gegen anhaltende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen

Vor dem Equal Pay Day am 27. Februar macht Frankfurt mit einer Initiative auf die weiterhin bestehende Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern aufmerksam. Unter dem Motto "Equal Pay Every Day" (deutsch: "Gleiche Bezahlung – jeden Tag") will die Stadt auf die anhaltenden Lohnunterschiede hinweisen und sich für fairere Vergütung einsetzen. Im Rahmen der Aktion werden zudem die berufliche Förderung von Frauen und der Ausbau von Führungspositionen für sie vorangetrieben.

Den Auftakt bildet eine Flaggenaktion am Frankfurter Rathaus, die vom 23. Februar bis zum 2. März stattfindet. Die Fahnen sollen als sichtbares Zeichen für den anhaltenden Kampf um Lohngerechtigkeit in der Region stehen. Lokale Daten unterstreichen das Problem: Im Kreis Ostwestfalen-Lippe arbeiten 54 Prozent der Frauen in Teilzeit – im Kreis Frankfurt sind es sogar 81 Prozent.

Doch die Ungleichheiten beschränken sich nicht auf die Arbeitszeit. In der Stadt Frankfurt selbst sind 62,5 Prozent der Beschäftigten in sogenannten geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen – oft schlecht bezahlten oder unsicheren Jobs – Frauen. Gleichzeitig liegt der Anteil weiblicher Arbeitnehmerinnen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, bei nur 46,7 Prozent. Die Stadt hat sich verpflichtet, diese Disparitäten zu verringern, indem sie Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt und ihren Anteil in Führungspositionen erhöht.

Das Motto "Equal Pay Every Day" betont, dass die Forderung nach gleicher Bezahlung nach wie vor ein ungelöstes Problem darstellt. Während die Kampagne lokal verankert ist, reiht sie sich in die bundesweite Beobachtung des Equal Pay Day am 27. Februar 2023 ein.

Parallel dazu sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Repräsentation von Frauen in besser bezahlten Positionen zu stärken. Durch Aufklärung und politische Initiativen will Frankfurt langfristig die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern verringern. Die Aktivitäten der Stadt spiegeln dabei einen übergeordneten Trend in Deutschland wider, der auf mehr Lohngerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen abzielt.

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