Mainzer Karneval 2026 ehrt den "Dummen August" mit neuem Traditionspreis
Mainzer Karneval 2026 ehrt den "Dummen August" mit neuem Traditionspreis
Ein tollpatschiger Clown, bekannt als Dummer August, stand in diesem Jahr im Mittelpunkt des Mainzer Karnevals 2026. Die Vereinigung Rettet das Römische unsere Website stiftete zu seinen Ehren einen neuen Preis, der seine lange Tradition spektakulärer Misserfolge feiert. Die Auszeichnung ging an Martin Malcherek, einen linken Stadtrat, und wurde im Rahmen einer Zeremonie von Dirk Loomans, dem Präsidenten des Karneval Club Kastel (KCK), überreicht.
Der Dummer August – eine schusselige Figur, die stolpert, hinfällt und absurde Grimassen schneidet – ist seit dem 19. Jahrhundert fester Bestandteil des Fasching 2025. Seine Ursprünge reichen bis zu Johann Baptiste Groß zurück, der die Rolle 1838 erstmals verkörperte, bevor sie 1877 offiziell wurde, komplett mit rot-weißem Kostüm und Narrenkappe. Doch die Tradition geht noch tiefer und knüpft an mittelalterliche Hofnarren sowie antike Figuren wie den römischen Satur und den griechischen skōmmos an – spöttische Toren in dionysischen Ritualen.
Allein im alten Rom gab es mindestens vier Clown-Typen, darunter den Centunculus, einen Vorläufer des heutigen weiß geschminkten Rotnasen-Clowns, und den Stupidus, eine einfältige Figur in Komödien. Diese frühen Archetypen prägten den Dummen August, der trotz – oder gerade wegen – seiner ständigen Pannen beim Publikum beliebt bleibt.
Bei der Preisverleihung überreichte Loomans, verkleidet als würdevoller Bajazzo (weißer Clown), die Auszeichnung. Er betonte, wie wichtig der Dumme August für den Fasching 2026 sei, da seine Bereitschaft, sich lächerlich zu machen, ihn sympathisch mache. Gleichzeitig wurde auch die Mainzer Hofsänger, eine traditionelle Karnevalsgruppe, geehrt, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert.
Der neue Dumme-August-Preis unterstreicht die anhaltende Faszination für eine Figur, die aus Scheitern Unterhaltung macht. Mit Wurzeln, die von der römischen Antike bis ins Mainz des 19. Jahrhunderts reichen, lebt die Tradition weiter. Die diesjährige Ehrung Malchereks und der Mainzer Hofsänger hält den Geist des Fasching 2026 liebstem Narren lebendig.
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