ZVEI fordert Tempo bei digitalen Lösungen für ein flexibleres Stromnetz bis 2027
ZVEI fordert Tempo bei digitalen Lösungen für ein flexibleres Stromnetz bis 2027
**Auf dem Climate Solution Forum während der E-world energy & water in Essen skizzierte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zentrale Schritte, um die Flexibilität und Transparenz des Stromnetzes zu verbessern. Im Fokus standen zwei zentrale Handlungsfelder: die beschleunigte Einführung von Netzsteuerungssystemen sowie die Umsetzung des Digitalen Produktpasses 4.0 (DPP4.0).
Der ZVEI betonte, dass ein schnellerer Ausbau von Netzsteuerungssystemen in den Verteilnetzen für ein effizienteres Stromnetz unverzichtbar sei. Bis Ende 2025 hatten bereits vier deutsche Verteilnetzbetreiber – N-ERGIE, LVN, Hamburger Energienetze und Mitnetz Strom – Pilotprojekte gestartet, um diese Systeme zu testen. Dabei traten jedoch Herausforderungen zutage, darunter technische Leistungsprobleme, Bedenken hinsichtlich der Systemstabilität sowie Schwierigkeiten bei der Modem-Erreichbarkeit in städtischen und ländlichen Gebieten, etwa in Kellerräumen. Auch die Einhaltung der Vorgaben aus §14a EnWG gestaltete sich anspruchsvoll.
Ab 2026 soll die Einführung dieser Steuerungssysteme deutlich an Fahrt aufnehmen, mit einem klaren Ziel für 2027: messbare Flexibilitätsverbesserungen in Niederspannungsnetzen zu erreichen. Die Experten auf dem Forum waren sich einig, dass isolierte Pilotprojekte allein nicht ausreichen. Vielmehr seien eine flächendeckende Einführung, klare technische Schnittstellen und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen nötig, um ein widerstandsfähiges und effizientes Energiesystem zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Digitalen Produktpass 4.0 (DPP4.0), der als vertrauenswürdiges, durchgängiges Datengerüst den gesamten Lebenszyklus eines Produkts abbilden soll. Der ZVEI hob hervor, dass sein Erfolg von der praktischen Umsetzung, einer breiten Verpflichtung seitens der Hersteller und Nutzer sowie der Entwicklung eines unabhängigen Datenökosystems abhängt. Der Pass soll als zentrale Datenquelle in einem interoperablen und datensouveränen digitalen Raum dienen.
Die Diskussionen in Essen bestätigten, dass die technologischen Grundlagen für ein leistungsfähiges Stromnetz bereits vorhanden sind. Die nächsten entscheidenden Schritte bestehen nun darin, technische Standards zu stärken und konsequent anzuwenden, Integrationslücken zwischen den Systemen zu schließen und Pilotprojekte in die großflächige Umsetzung zu überführen.
Das Forum machte deutlich: Tempo, Standardisierung und konsequente Umsetzung werden über den Erfolg dieser Maßnahmen entscheiden. Gelingen die Einführung der Netzsteuerungssysteme und des DPP4.0, könnten sie die Flexibilität und Transparenz des Netzes deutlich steigern. Das Ziel, bis 2027 spürbare Verbesserungen in Niederspannungsnetzen zu erreichen, bleibt ein zentraler Meilenstein für die Branche.
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