Ulrike Malmendier scheidet 2026 aus dem Sachverständigenrat aus – politische Gründe entscheiden
Ulrike Malmendier scheidet 2026 aus dem Sachverständigenrat aus – politische Gründe entscheiden
Die Ökonomin Ulrike Malmendier wird den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verlassen, nachdem ihre Amtszeit nicht verlängert wurde. Die Entscheidung, gegen die sich ein hochrangiger Berater von Finanzminister Lars Klingbeil ausgesprochen hatte, stößt in akademischen Kreisen auf Kritik. Sowohl das Bundeskanzleramt als auch das Bundeswirtschaftsministerium blockierten ihre Wiederbestellung, sodass ihre Tätigkeit im Februar 2026 endet.
Malmendier war 2022 in den Rat berufen worden und brachte frische Impulse in die wirtschaftspolitischen Debatten ein. Ihre Ernennung galt als bedeutender Erfolg, angesichts ihres Rufs als eine der führenden Wirtschaftswissenschaftlerinnen. Während ihrer Amtszeit schlug sie Reformen vor, darunter Anpassungen bei der Frühverrentung und Änderungen in der Steuerpolitik.
Das von der CDU geführte Bundeswirtschaftsministerium und das Kanzleramt lehnten ihre Wiederberufung ab und begründeten dies mit Bedenken hinsichtlich ihrer Ausrichtung an ordoliberalen Prinzipien. Offizielle Vertreter argumentierten, vier der fünf Ratsmitglieder – darunter Malmendier – hätten sich von der traditionell liberalen Haltung des Gremiums entfernt. Ihre Vorschläge, etwa Steuererhöhungen oder die Offenheit für Eurobonds, stünden im Widerspruch zur wirtschaftspolitischen Linie der Regierung.
Jens Südekum, ein enger Berater von Finanzminister Lars Klingbeil, bedauerte die Entscheidung öffentlich. Er warnte, das abrupte Ende von Malmendiers Amtszeit sende ein negatives Signal an die Wissenschaft. Der Schritt wirft Fragen nach der künftigen Unabhängigkeit des Rates und dem Einfluss der Politik auf die wirtschaftliche Beratung auf.
Malmendiers Ausscheiden markiert eine Verschiebung in der Zusammensetzung des Sachverständigenrats, in dem künftig weniger Stimmen für progressive Wirtschaftsreformen eintreten werden. Die Entscheidung unterstreicht die Spannungen zwischen akademischer Expertise und politischen Prioritäten. Ihr Ausscheiden wird Ende Februar 2026 wirksam und hinterlässt eine Lücke in der vielfältigen Perspektiven des Gremiums.
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