Miss-Germany-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - Miss-Germany-Finale: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" angegriffen werden
Deutschland krönt an diesem Wochenende seine neue Miss Germany – ein Wettbewerb, der bereits jetzt für Diskussionen sorgt. Zwei der neun Finalistinnen, Büsra Sayed und Amina Ben Bouzid, sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert, nicht "deutsch genug" zu sein. Beide Frauen tragen ein Kopftuch und haben öffentlich über Rassismus und Sexismus gesprochen, denen sie seit ihrem Einzug ins Finale ausgesetzt sind.
Der Wettbewerb, für den sich über 2.600 Bewerberinnen gemeldet hatten, legt diesen Fokus nicht länger auf klassische Schönheitsideale, sondern auf Führungskompetenz und Unternehmergeist. Unter den diesjährigen Finalistinnen finden sich Gründerinnen, Wissenschaftlerinnen und Managerinnen – allesamt mit beeindruckenden beruflichen Laufbahnen.
Sayed und Ben Bouzid sind besonders zum Ziel von Hasskommentaren im Netz geworden, wobei rund 90 Prozent der rassistischen und sexistischen Äußerungen von Männern stammen. Die Kritik verschärfte sich, nachdem beide als Finalistinnen bekannt gegeben wurden; einige stellten ihre deutsche Identität infrage. Sayed, die die Marke by Caramella führt, widerspricht der Vorstellung, Deutschsein hänge vom Äußeren ab. Sie fragt, ob Nationalität wirklich eine Frage von Frisur oder Kleidung sei.
Ben Bouzid, eine Unternehmerin, die frauengeführte Marken fördert, sieht ihre Teilnahme als Chance, Barrieren zu durchbrechen. Sie betont, dass sowohl sie als auch Sayed Deutsch seien – unabhängig von der öffentlichen Kritik. Die Veranstalter haben den Wettbewerb neu ausgerichtet, um zukünftige Führungskräfte zu entdecken: Frauen, die in DAX-Vorstände aufsteigen oder erfolgreiche Unternehmen gründen könnten.
Zu den neun Finalistinnen zählen eine Biologin mit eigenem Unternehmen, eine Pressesprecherin der Bundeswehr und eine Vertriebsdirektorin eines Beauty-Tech-Start-ups. Daneben sind eine Fotografin, eine Streamerin und eine Einzelhandelsmanagerin, die 800 Mitarbeiter führt, dabei. Sayed tritt in der Kategorie Female Founder an, Ben Bouzid in der Sparte Female Leader.
Die Neuausrichtung des Wettbewerbs spiegelt einen größeren Wandel wider: Statt allein Äußerlichkeiten zu bewerten, stehen nun Leistung, Innovation und Führungspotenzial im Mittelpunkt.
Die Finale findet an diesem Wochenende statt, die Siegerin wird aus einer Gruppe von Frauen mit vielfältigen Hintergründen und Karrieren gewählt. Allein die Teilnahme von Sayed und Ben Bouzid hat bereits veraltete Vorstellungen von deutscher Identität herausgefordert. Das Ergebnis wird zeigen, ob der moderne Ansatz des Wettbewerbs die öffentliche Wahrnehmung von Schönheit und Führung in Deutschland prägen kann.
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