Meinungsforscher Manfred Güllner zieht sich aus Forsa-Führung zurück – bleibt aber einflussreich
Meinungsforscher Manfred Güllner zieht sich aus Forsa-Führung zurück – bleibt aber einflussreich
Manfred Güllner, eine langjährige prägende Figur der Meinungsforschung, zieht sich von der Führung der Forsa GmbH zurück, bleibt dem Bereich jedoch weiterhin verbunden. Seine Karriere begann mit einem privaten Interesse an Umfragen, das sich später zu seinem Beruf entwickelte. Auch nach diesem Schritt wird er die Debatten mit datengestützten Analysen weiter mitgestalten.
Güllners Rückzug erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Forsa seine starke Position in der politischen und sozialen Forschung behauptet. Das Unternehmen hat sein Tätigkeitsfeld in den vergangenen Jahren erweitert und deckt nun Wahlen, Arbeitsmarktthemen sowie gesundheitsbezogene Erhebungen ab.
Güllner kam ursprünglich über ein Hobby zur Meinungsforschung, bevor er daraus eine professionelle Laufbahn machte. Mit der Zeit wurde er zu einer gefragten Stimme für Medien und politische Analysen. Sein Ansatz betont die Bedeutung von Primärforschung – direkte Befragungen, so seine Überzeugung, offenbaren die wahren Motive der Menschen.
Kritisch äußert er sich über den Aufstieg unseriöser Datenproduzenten in der Branche. Schlechte Wahlumfrage-Methoden und irreführende Interpretationen bereiten ihm Sorgen, insbesondere wenn Medien oder Politiker Ergebnisse falsch darstellen oder instrumentalisieren. Dennoch vertraut er weiterhin auf die klassische Marktforschung, selbst in einer Zeit, in der Tech-Konzerne riesige Mengen an Nutzerdaten sammeln.
Seit 2013 hat Forsa sein Portfolio ausgebaut und führt hochkarätige politische Umfragen durch, darunter die Sonntagsfrage zur Bundestagswahl 2026 sowie regionale Prognosen. Das Institut hat sich zudem sozialen Themen zugewandt, etwa mit Studien zu den Arbeitsgewohnheiten der Generation Z für die DAK oder Arbeitsmarktanalysen für den DGB. Großprojekte wie der Deutschland-Monitor 2025 stützen sich weiterhin auf telefonische CATI-Befragungen.
In seiner neuen Rolle wird Güllner die Forsa-Geschäftsführung in Fragen der politischen und Wahlumfrage-Forschung beraten. Tägliche Umfrageergebnisse wird er weiterhin erhalten, um die Stimmungslage in der Bevölkerung zu verfolgen. Sein Newsletter bleibt bestehen und bietet Journalisten und Forschern weiterhin Analysen. Bei relevanten Daten wird er zudem Ansprechpartner für mediale Diskussionen bleiben.
Güllner besteht darauf, dass Umfrageergebnisse stets im Kontext anderer verfügbarer Daten betrachtet werden müssen. Isolierte Zahlen könnten in die Irre führen – erst der Gesamtzusammenhang ermöglicht eine präzise Interpretation.
Sein Wechsel markiert zwar eine Neuausrichtung, aber keinen Rückzug aus der Meinungsforschung. Güllner wird weiterhin Medien mit Einsichten versorgen und Forsa in politischen Umfragen beraten. Sein Fokus bleibt auf verlässlichen Daten und verantwortungsvoller Analyse gerichtet.
Forsas Arbeit in den Bereichen Wahlen, Arbeitsmarkt und Gesundheitsstudien wird unter den bewährten Methoden fortgeführt. Die Position des Unternehmens am Markt bleibt gefestigt, mit laufenden Projekten wie dem Deutschland-Monitor, die das öffentliche Verständnis prägen.
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