Kölner Initiative kämpft gegen Überwachung und für echte Gemeinschaftssicherheit
Kölner Initiative kämpft gegen Überwachung und für echte Gemeinschaftssicherheit
Neue Kampagne in Köln stellt sich gegen wachsende Abhängigkeit von Polizei und Überwachung
Die Initiative "Sicherheit für Alle" wirbt dafür, dass wahre Sicherheit aus Gemeinschaftsbindungen entsteht – und nicht durch strengere Kontrollen. Aktivist:innen ziehen scharfe Vergleiche zu vergangenen Versäumnissen, etwa zum rassistischen Anschlag von Hanau 2020, bei dem systemische Mängel marginalisierte Gruppen schutzlos zurückließen.
An Fahrt gewann die Kampagne, nachdem Köln 2024 seinen "Masterplan Kommunale Sicherheit" vorstellte. Die Strategie konzentriert sich auf Stadtteile wie Kalk und Ehrenfeld, wo Migrant:innen und Arbeiter:innen vermehrt unter Beobachtung stehen. Mittlerweile sind rund 220 feste Überwachungskameras im Stadtgebiet im Einsatz – mit der Sorge, dass bald auch KI-gestützte Gesichtserkennung folgen könnte.
Bei einer jüngeren Gedenkveranstaltung in Hanau wies die Kampagnensprecherin Cuso Ehrich auf beunruhigende Parallelen zwischen beiden Städten hin. In Hanau hatten sich Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von 2020 selbst Unterstützungsnetzwerke aufgebaut, nachdem offizielle Strukturen sie im Stich ließen. Ehrich warnte, Kölns Vorgehen – geprägt von Razzien in von Migrant:innen geführten Betrieben und der Stigmatisierung obdachloser Menschen – spiegle dieselben ausgrenzenden Methoden wider.
Aktivist:innen verweisen auf lokale Projekte wie "Kalk Solidarisch" und Gemeinschaftsgesundheitszentren als bessere Alternativen. Diese Modelle setzen auf sozialen Zusammenhalt und argumentieren, dass Sicherheit wächst, wenn Nachbar:innen einander kennen und gemeinsame Herausforderungen angehen. Ein weiteres Kampagnenmitglied, Elia Lorber, kritisierte, Köln setze politisch auf Kontrolle von Migrant:innen- und Arbeiter:innenvierteln, statt in deren Bedürfnisse zu investieren.
Die "Sicherheit für Alle"-Kampagne plant, ihren gemeindebasierten Ansatz in Kalk zu erproben. Sie stellt die Annahme infrage, dass mehr Kameras und Polizeistreifen Sicherheit schaffen. Stattdessen betonen die Organisator:innen, dass Vertrauen und lokale Zusammenarbeit eine nachhaltigere Lösung bieten.
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